Der Bodensee gefriert: Bei Radolfzell finden Eisläufer beste Bedingungen. Ein Ende der Kältewelle ist vorerst nicht in Sicht.
Tipps zum Eislaufen Der Bodensee gefriert: Im Markelfinger Winkel bei Radolfzell finden Eisläufer auf der windgeschützten Seite der Bucht beste Bedingungen vor. Die Kälte hat Baden-Württemberg weiterhin fest im Griff. Im Südwesten herrschten in der Nacht zum Sonntag sibirische Temperaturen: Mit minus 26,6 Grad war die Doline Degerfeld (Zollernalbkreis) auf der Schwäbischen Alb der kälteste Ort in Baden-Württemberg, wie der Wetterdienst Meteomedia in Gais (Schweiz) mitteilte. In Sonnenbühl (Kreis Reutlingen) maßen die Meteorologen minus 25,7 Grad, in Bernau im Schwarzwald (Kreis Waldshut) minus 25,5 Grad.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Stuttgart waren in dessen Messnetz Lenzkirch-Ruhbühl (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) mit minus 23 Grad, dicht gefolgt von Geisingen (Kreis Tuttlingen) und Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) mit jeweils minus 22 Grad die drei frostigsten Stellen Baden-Württembergs.
«Ein Ende der Kältewelle ist vorerst nicht in Sicht, die Menschen müssen sich auch weiterhin warm anziehen», sagte ein DWD-Meteorologe. Mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad im Flachland bleibt es laut Prognose weiter frostig. Im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb und im Allgäu könnten durchaus noch tiefere Werte erreicht werden. Immerhin: Es soll sonnig bleiben. Nur im Südosten könnten die Wolken dichter werden, dort sei auch leichter Schneefall möglich.
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