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Kreisweit werden dieses Jahr Hartz-4-Empfängern bis zu 50 Prozent weniger Ein-Euro-Jobs angeboten werden können. Wohlfahrtsverbände sehen dies als heftigen Einschnitt, es tue insbesondere der gesellschaftlichen Integration der betroffenen Menschen nicht gut.

Genaues darüber, wie viel Geld das Jobcenter für die Eingliederungshilfen haben wird, kann Ignaz Wetzel, Leiter des Jobcenters für den Kreis Konstanz noch nicht sagen. Dies werde erst klar, wenn der Bundeshaushalt verabschiedet sei. Dennoch richten sich Wohlfahrtsverbände in Radolfzell schon mal auf magere Möglichkeiten ein. „Es ist schon ein Einschnitt“, sagt Susanne Graf, die Leiterin des Jakobushofs in Böhringen (Betreuung von Obdachlosen). Bisher seien nur ein Viertel der Arbeitsgelegenheiten im Vergleich zum vergangenen Jahr bewilligt. Dies sei problematisch, da die Ein-Euro-Jobs wesentlich zur Stabilisierung der Menschen, die zum Jakobushof kommen, beitragen. Eine Arbeitsstelle, die für die Betreuung der Ein-Euro-Jobber eingerichtet worden sei, habe schon gestrichen werden müssen.

Von wegen Stabilisation
Ich bin froh das diese 1-Euro-Jobs endlich mal wenn auch nur zum Teil wegfallen.
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