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Radolfzell Ein Bio-Bistro für die Radolfzeller

Lange hat es gedauert, bis eine der letzten noch verbliebenen Gewerbeflächen am Gerberplatz vermietet wurden. Ab dem 5. Januar wird das Bio-Bistro Safran die Räumlichkeiten an dem kleinen und zentral gelegenen Platz in Betrieb nehmen.

Tina Laakmann wird mit ihrem Bio-Bistro "Safran" ab Januar am Gerberplatz vertreten sein. Foto: Gerald Jarausch
Tina Laakmann wird mit ihrem Bio-Bistro "Safran" ab Januar am Gerberplatz vertreten sein. Foto: Gerald Jarausch | Bild: Bild:

Besitzerin Tina Laakmann, die gleichzeitig Köchin der verschiedenen Biogerichte ist, freut sich bereits auf den neuen Standort. „Die Räumlichkeiten sind richtig schön und lassen eine weitere Entwicklung zu“, sagt sie. Künftig wird das „Safran“ auf insgesamt 160 Quadratmetern Platz für rund 40 Personen bieten. Im Sommer lässt die Lage außerdem Plätze im Freien zu.

Es gibt auch Plätze im Freien

Für Investor, Bauherr und Vermieter Reiner Kupprion ist die Vermietung an den gastronomischen Betrieb ein echter Glückstreffer. „Wir haben uns Zeit mit der Vermietung gelassen, damit es auch etwas Gutes ist“, erklärte er jetzt auf Nachfrage des SÜDKURIER. In der Vergangenheit gab es etliche Interessenten für die Flächen. Doch Kupprion hat allen abgesagt, weil er der Meinung war, dass sie nicht das Richtige für diesen Ort sind. Mit der an das „Safran“ vermieteten Fläche schließen sich allmählich die letzten Lücken im vor rund zwei Jahren fertiggestellten Gebäudekomplex. Reiner Kupprion taxiert den nun verbleibenden Offenstand im Gewerbebereich auf gerade einmal acht Prozent. Lediglich eine 250 Quadratmeter große Fläche an der Löwengasse steht noch zur Vermietung frei.

Tina Laakmann und ihr Team, dass mit dem neuen Standort auf sechs Mitarbeiter ansteigen wird, hofft durch die neuen Möglichkeiten die Schwachstellen ihres bisherigen Standortes beseitigen zu können. Bisher standen dem Bio-Bistro in den Räumlichkeiten des Bioladens „Sonnenklar“ gerade einmal 90 Quadratmeter zur Verfügung. Nachdem das vor fünf Jahren gegründete Bistro immer mehr Anhänger gefunden hat, platzte es an manchen Wochentagen in der Mittagszeit förmlich aus allen Nähten. Die 26 Plätze waren schnell vergriffen, so dass mancher trotz schnellem Service kurz warten musste. Auch mit ihrer kleinen Bistroküche war Tina Laakmann zuletzt an die Grenzen gestoßen. 40 bis 80 Mittagsmenüs sind gar nicht so leicht auf zwei Herdplatten zuzubereiten. Außerdem gehören Vorspeisen wie Suppen und frische Salate zu dem obligatorischen Angebot der Bio-Köchin.

Auch Fischgerichte stehen auf der Karte

Durch die erweiterten Möglichkeiten kommen künftig außerdem noch Fischgerichte aus zertifiziertem Fang hinzu. An dem grundsätzlichen Konzept wird die „Safran“-Betreiberin nichts ändern. „Bei mir gibt es nichts anderes als Bio“, verspricht sie. Das gilt selbstverständlich auch für ihren Catering-Service außer Haus. Ferner dürfen sich die vielen Stammgäste am neuen Standort auch über neue, erweiterte Öffnungszeiten freuen. Das „Safran“ wird wochentags von 10 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 15 Uhr geöffnet sein. Das kann aber durchaus noch ausgedehnt werden. Wenn die Kunden es wünschen, könnte das „Safran“ auch in den Abendstunden Biogerichte anbieten.

In jedem Fall möchte Tina Laakmann ihr Bio-Bistro am Gerberplatz zu einem „Kulturpunkt“ machen, wie sie es nennt. Das Kernstück dazu wird ein großer langer Tisch sein, der die höchst unterschiedlichen Kunden zwangsläufig zusammenrücken lässt.

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