Vor zwei Wochen bestellte ein jüngeres Ehepaar über das Internet eine französische Bulldogge in Kamerun. Für den Hund überwiesen sie zunächst 200 Euro anonym über eine Reisebank. Später wurden weitere 300 Euro für angebliche Zollgebühren überwiesen, welche sie aber bei der Übergabe des Hundes wieder bekommen sollten. Es folgten E-Mails, in denen die vermeintlichen Hundeverkäufer eine Versicherungsgebühr in Höhe von 940 Euro forderten und bei Nichtzahlung mit 90 Tagen Haft oder 4.900 Euro Strafe drohten.
Den Geschädigten wurde es schließlich zu bunt und sie gingen zur Polizei. Die Beamten teilten ihnen mit, dass es sich um ein gängiges Betrugsverfahren handelt, auf das schon viele Personen hereingefallen sind, aber nie einen Hund aus Kamerun erhalten haben. Den Tätern kommt es nur darauf an mit allerlei erfundenen Geschichten den gutgläubigen Käufern immer noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.