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Radolfzell Ästhetik und Dramatik zu Ross

Das Toni-Steidle-Gedächtnisturnier hat an seiner Zugkraft kaum etwas eingebüßt, auch wenn der ausrichtende Reitclub "Bodenseereiter" auf die hochkarätige S-Klasse vorerst verzichtet hat. Dafür herrschte auf dem Parcours bei den Springwettbewerben und dem Karree der Dressurreiter ein ausgeprägt familiäres Ambiente, das eine ideale Symbiose mit hochklassiger Reitkunst bildete.

Bei idealen Bedingungen erlebten die zahlreichen Besucher des Toni-Steidle-Gedächtnisturniers spannende Dressur- und Springwettbewerbe. Die farbenfrohen Hürden boten auf dem Parcours ein buntes Bild. | Bild: Roland Dost

Radolfzell - Der Geist des verstorbenen früheren Reitclub-Vorsitzenden und Gründers des "Bodenseereiter", Toni Steidle, war auch bei diesem Turnier überall präsent. Sein Name wird auch in der Zukunft mit der Benennung in "Toni-Steidle-Gedächtnisturnier" immer verbunden bleiben. Die neue Vereinsvorsitzende Ursula Röderer ist jedoch ein "alter Fuchs" in der Turnierorganisation. Sie fungierte viele Jahre als "rechte Hand" von Toni Steidle. Auch bei diesem Turnier wurde sie nicht nur von dessen Sohn Andreas als Hausherr des Reitgeländes, sondern auch von einem erfahrenen Team des Reitclubs "Bodenseereiter" aktiv unterstützt.

Bei einem Empfang konnte Ursula Röderer neben OB-Stellvertreter Lumbe auch den Präsidenten des Südbadischen Pferdesportverbandes, Harald Guhl, und den neuen Vorsitzenden des Bodensee-Reiterrings, Heinz Matuschik, begrüßen. Einen schöneren Turnierplatz könne er sich im Süden des Landes gar nicht vorstellen, betonte Harald Guhl. Er plädierte vehement dafür, das traditionsreiche Radolfzeller Turnier wieder aufzuwerten. In dieselbe Kerbe schlug auch Hausherr Andreas Steidle. Er habe den Ehrgeiz, zumindest in der Dressur das Turnier wieder um eine noch höhere Klasse aufzustocken. Dabei dürfe das ehrenamtliche Engagement der Reitclubmitglieder allerdings unter keinen Umständen überfordert werden.

Bei idealer Witterung fanden Reiter und Pferde optimale Bedingungen vor, um Höchstleistungen zu bringen. Der Untergrund war griffig, also weder hart noch aufgeweicht. Auch für die Zuschauer konnten die Voraussetzungen für ein ungetrübtes Reitvergnügen nicht besser sein. Selten pilgerten so viele Pferdesportbegeisterte in das Gelände des "Bodenseereiter". Insbesondere am Sonntag herrschte bei der Dressur und beim Springen Hochbetrieb. Das Team des Ausrichters hatte alle Hände voll zu tun, ob mit der Turnierorganisation, der Bewirtung der Gäste im Festzelt oder bei der Betreuung der angereisten Reiter.

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