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Orsingen-Nenzingen Studien zu dem Herbizid Roundup

Das Totalherbizid Roundup ist eines der umstrittensten Pflanzenschutzmittel, welches in Deutschland für die Landwirtschaft zugelassen ist. In verschiedenen Studien wurde die Wirkung des Mittels untersucht.

1Eine argentinische Forschergruppe um Professor Andrés Carrasco untersuchte die Wirkung von glyphosathaltigen Mitteln auf tierische Organismen. Glyphosat, der Hauptwirkstoff von Roundup, ruft bei Frosch- und Hühnerembryonen Missbildungen hervor. Den Anstoß zu diesen Untersuchungen gab eine hohe Zahl von Geburtsfehlern in landwirtschaftlichen Gebieten in Argentinien, in denen viele gentechnisch veränderte Sojabohnen angebaut werden. Erste Berichte über Missbildungen bei Neugeborenen gab es seit 2002 – zwei Jahre nach Beginn des verbreiteten Besprühens von Roundup auf gentechnisch veränderte Sojabohnen.

2 In einer weiteren Studie aus Portugal löste Roundup bei Fischen Zellstörungen aus. Das Hauptaugenmerk der portugiesischen Forscher lag dabei auf der Analyse von „oxidativem Stress“. Das heißt, ob die Reparatur- und Entgiftungsfunktion der Zellen durch Roundup gestört wird. Das Ergebnis der Forscher ist, dass die Reparaturmechanismen tatsächlich gestört werden.

3 Die Auswirkungen von Roundup auf das Hormonsystem erforschten Wissenschaftler in Sao Paolo. In einer Studie verabreichten sie pubertierenden Ratten über einen Zeitraum von 30 Tagen Roundup. Untersucht wurde unter anderem die körperliche Entwicklung. Es zeigte sich, dass die körperliche Entwicklung der Tiere eindeutig später einsetzte als bei Tieren, die kein Roundup bekamen.

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