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– Aus Anlass des Weltgebetstages für Malaysia treffen sich Gläubige am Freitag, 2. März, um 19 Uhr im Öhninger Ortsteil Wangen in der St. Pankratius-Kirche, anschließend ist ein Beisammensein im St.

Josefsheim vorgesehen. Das Treffen dient dazu, sich mit dem Land näher zu beschäftigen, das ein Paradies auf Erden sein könnte und doch für viele Menschen eine Hölle ist.

Gleichnis aus der Bibel Mit vielen Stränden, fruchtbaren Ebenen an den Küsten, tropischem Dschungel, Hügeln und Bergen bis zu 4000 Metern Höhe hat Malaysia auch durchaus Erfolg – etwa im Tourismus. Zugleich aber gibt es Korruption und Menschenrechtsverletzungen. Für Christen, die etwa neun Prozent der Bevölkerung ausmachen, ist es gefährlich Kritik zu üben. Die Weltgebetstagsfrauen wollen auf die Missstände reagieren, indem sie die Bibel sprechen lassen. Ausgesucht wurde zu diesem Zweck unter anderem die Geschichte einer hartnäckigen Witwe und einem korrupten Richter aus dem Lukasevangelium, die die Lebensumstände vieler Menschen weltweit widerspiegeln.

Zeichen der Frauensolidarität Mit dem Gleichnis aus der Bibel soll gleichzeitig mit dem Bild von der stumm leidenden malaysischen Frau aufgeräumt werden, das längst nicht nur in Männerköpfen immer noch wirksam ist. Die Weltgebetstagsfrauen wollen sich am Weltgebetstag mit dem Mittel des Gebets und der Besinnung für den Abbau von Vorurteilen sowie eine bessere Welt einsetzen und damit für alle Christen ein Zeichen für Gerechtigkeit setzen.

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