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Mühlingen Unternehmer als Partner

29.12.2011


Zwischen der Hauptschule in Zoznegg und den beiden Hohenfelser Firmen Paul Saum Garten und Landschaftsbau und Uniblech Wochner im Bereich Metallverarbeitung ist eine Bildungspartnerschaft vereinbart worden. Zur gemeinsamen Unterzeichnung trafen sich die beiden Firmenchefs mit Direktorin Christa Pütz, dem Fachmann für das Gebiet der Berufspraktika in der Zoznegger Schule, Klaus Müller sowie der Projektleiterin für Bildungspartnerschaften Sabrina Krieg von der Industrie-, und Handelskammer Hochrhein-Bodensee (IHK). Direktorin Christa Pütz beschrieb den Vertrag als „spannendes Neuland“. Sie hoffe sehr, dass alle Rädchen gut ineinander greifen werden.Paul Saum sieht in der neuen Partnerschaft mehr als nur ein zwangloses Reinschnuppern in einen Betrieb.

Zwischen der Hauptschule in Zoznegg und den beiden Hohenfelser Firmen Paul Saum Garten und Landschaftsbau und Uniblech Wochner im Bereich Metallverarbeitung ist eine Bildungspartnerschaft vereinbart worden. Zur gemeinsamen Unterzeichnung trafen sich die beiden Firmenchefs mit Direktorin Christa Pütz, dem Fachmann für das Gebiet der Berufspraktika in der Zoznegger Schule, Klaus Müller sowie der Projektleiterin für Bildungspartnerschaften Sabrina Krieg von der Industrie-, und Handelskammer Hochrhein-Bodensee (IHK). Direktorin Christa Pütz beschrieb den Vertrag als „spannendes Neuland“. Sie hoffe sehr, dass alle Rädchen gut ineinander greifen werden.

Paul Saum sieht in der neuen Partnerschaft mehr als nur ein zwangloses Reinschnuppern in einen Betrieb. Es beginne schon im Elternhaus, das den Jugendlichen Stütze und Verantwortung angedeihen lassen sollte, um den Beruf fürs Leben zu finden. Die klare Zielorientierung sei es, die er manchmal vermisse, Verlässlichkeit wolle er ausreichend bieten. Wenn nun die Schule ihrem Bildungsauftrag gerecht werde und auch die Eltern das Projekt gezielt mittragen würden, freue er sich auf den einen oder anderen motivierten zukünftigen Lehrling und setze gerne seine Unterschrift unter den Vertrag. Auch Wolfgang Wochner hat schon genügend Erfahrungen mit Ausbildung in seinem Betrieb gesammelt. Mit dem PC fänden sich die Jugendlichen eigentlich immer sehr schnell zurecht und hätten auch ihre Freude dort ihr Wissen zu vergrößern, allerdings sieht er ab und an das Problem der zu schlechten Noten in diversen Bewerbungsunterlagen, die seinen Betrieb im verzweifelten Kampf um eine Lehrstelle erreichen.

Vielleicht gebe diese Partnerschaft doch dem einen oder anderen einen Denkanstoß, egal für welchen Beruf er sich letztendlich entscheiden werde. Gut findet er, dass sich die Jugendlichen wöchentlich für eine bestimmte Zeit einmal die vielleicht rauere Betriebsluft um die Nase wehen lassen können und einen Eindruck von ihrem Traumberuf und seinen Anforderungen bekommen. „Lehrjahre sind nun eben einmal keine Herrenjahre“, aber er werde niemanden im Regen stehen lassen, oder wie er erklärte auch keinen Praktikanten aus Mühlingen mit dem Fahrrad aufgrund zu schlechter „Busanbindung im Regen fahren lassen“.

Im nächsten Schuljahr soll dann der Stundenplan der 8. Klasse so ausgerichtet werden, dass die Jugendlichen mit einer mittäglichen Stärkung und etwas Zeit zum Umkleiden für den Betrieb mit dem Bus nach Hohenfels fahren können. An vieles muss in solch einer Partnerschaft gedacht werden, aber mit der Unterstützung der IHK, der Betriebe und des Elternhauses dürfte so für viele ein guter Einstieg in die „realistische Berufsinformation“ geschaffen worden sein, wie es Lehrer Klaus Müller auf den Punkt brachte. Neben den Firmen Wochner und Saum gebe es noch mehrere „lose“ Bildungspartner, welche stets auch bereit seien, Jugendliche in ihren Betrieb schnuppern zu lassen, gab Direktorin Pütz dankbar zu erkennen, und vielleicht wolle sich ja nun der eine oder andere Betrieb noch in diese neue Partnerschaft aufnehmen lassen.

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