Mühlingen Trauer um Kurt Kratzer
09.02.2012
Zoznegg trauert um Kurt Kratzer.
Am heutigen Donnerstag wird sich eine große Trauergemeinde um 14.15 Uhr auf dem Zoznegger Friedhof einfinden, um von dem ehemaligen Adlerwirt und Postbeamten Kurt Kratzer Abschied zu nehmen, gemeinsam mit seiner Ehefrau Elfriede und seinen zwei Söhnen, seiner Tochter sowie sieben Enkeln und drei Urenkeln. Kratzer verstarb nach längerer Krankheit, jedoch für die Familie und seine Bekannten überraschend schnell.
Schon vor 15 Jahren hatte er einen schweren Herzinfarkt überstanden und konnte bis vor rund vier Jahren noch gemeinsam mit seinem Sohn seiner sehr geliebten Waldarbeit nachgehen. Bis vor rund einem Jahr konnte er noch regelmäßig ausgedehnte Spaziergänge unternehmen. Unvergessen bleiben den Zozneggern sicherlich viele schöne Stunden, welche sie gemeinsam mit ihm und seiner Ehefrau Elfriede bei den vielen Theaterabenden, Fasnachtsveranstaltungen oder Familienfesten im Saal des Gasthauses der Familie Kratzer erlebten, oftmals auch begleitet durch die „kleine Musik“, welcher er mit seinem Tenorhorn ebenso angehörte, wie dem Musikverein Zoznegg selbst, in welchem er Trompete und Tenorhorn spielte. Fünfundzwanzig Jahre war er Schriftführer der Musikkapelle und spielte in den Jahren zwischen 1948 bis 1973 für den FC Zoznegg als Stürmer, in den letzten Jahren lief er sogar gemeinsam mit seinem Sohn Raimund auf. Er war passives Mitglied des Radfahrvereins sowie des Narrenvereins und passives Gründungsmitglied des Akkordeonorchesters. Auch war er rund 30 Jahre aktives Mitglied der Zoznegger Feuerwehr und half in den Anfangsjahren des Schützenvereins bei diversen Rundenwettkämpfen aus, denn im Saal des Adlers trainierten die Schützen früher regelmäßig. Auch der Musikverein Mühlingen trauert um ein passives Ehrenmitglied.
Noch im vergangenen Oktober konnten Elfriede und Kurt Kratzer im Kreise ihrer Familie das Fest ihrer diamantenen Hochzeit feiern. Die Poststelle im Hause unterhielt er lange Jahre und war selbst Zusteller in Zoznegg, Schwackenreute und dem Berenberg. Die Zoznegger Vereine verlieren einen treuen Vereinskameraden, die Zoznegger Dorfgemeinschaft einen geschätzten Mitbürger, der sich immer aktiv einbrachte.
