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Mühlingen Sänger zeichnen sich durch Treue aus

11.02.2012


Der Hauptversammlung des Mühlinger Kirchenchors in Gallmannsweil ging eine Messe für alle verstorbenen Chormitglieder voran

Schriftführer Josef Gabele blickte in der Versammlung auf viele Auftritte zurück und berichtete auch von manch geselliger Runde. Im vergangenen Jahr gestaltete der Chor zahlreiche Sonntagsgottesdienste, sang bei der Gedenkfeier am Mahnmal für die Opfer der beiden Weltkriege in Mühlingen am Volkstrauertag ebenso wie beim Altennachmittag in der Schlossbühlhalle für die Senioren aus Mühlingen und den umliegenden Teilorten.

Für den Besuch aller 35 Proben wurden Dirigent Uwe Müller und Rosemarie Rieger ebenso wie Beate Schmid, Ingrid Schilling, Gertrud Romahn und Irmgard Traber mit nur einer Fehlprobe und Vorsitzender Peter Traber mit zwei, Helga Steinmann und Josef Gabele mit drei Fehlproben mit Applaus bedacht. Zahlreiche Mitglieder wurden für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit sowie ihr besonderes langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurde Sopransängerin Frieda Thoma geehrt. Vorsitzender Peter Traber überbrachte ihr das Präsent, da sie aus gesundheitlichen Gründen die Ehrung nicht am Abend der Versammlung entgegennehmen konnte. Ebenfalls zehn Jahre aktiv ist Tenorsänger und stellvertretender Vorsitzender Jürgen Driese nun im Chor, und er betonte bei seinem kurzen Dank, dass er sehr gerne in die Proben komme. Im Anschluss an die eigene Ehrung ehrte er Peter Traber für seinezehnjährige Tätigkeit als Vorsitzender und überreichte ihm einen Gutschein. Markus Romahn komplettierte die Runde der Ehrungen mit stolzen 25 Jahren als Kassierer des Kirchenchores und wurde für seine stets gewissenhafte Arbeit mit einem Vesperkorb belohnt.

Bürgermeister Manfred Jüppner, ebenso wie der stellvertretende Ortsvorsteher Mühlingens Paul Wegmann, dankten dem Chor für die Mitgestaltung des Jahresablaufs und hoffte auf Nachwuchs für den, wie sie befanden, doch recht aktiven Verein, der sich auch in seiner Liedauswahl ab und an durchaus pfiffig und modern präsentiert. Dies stellte Pfarrer Benz mit seinem Hinweis auf das aufgeführte Papstlied „Wo Gott ist, da ist Zukunft“ klar.

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