Die Austragung des Friedenslichtes ist ein Brauch, der an Heiligabend nur in Mühlhausen seit über 70 Jahren gepflegt wird. Nach dem Lesen der Weihnachtsgeschichte durch Mesner Arthur Kentischer ziehen die Mühlhauser Ministranten mit selbstgebastelten Laternen los, um das Friedenslicht, welches am ewigen Licht in der Pfarrkirche entzündet wurde, in die Häuser und Familien in Mühlhausen zu bringen.
Die Austragung des Friedenslichtes ist ein Brauch, der an Heiligabend nur in Mühlhausen seit über 70 Jahren gepflegt wird. Nach dem Lesen der Weihnachtsgeschichte durch Mesner Arthur Kentischer ziehen die Mühlhauser Ministranten mit selbstgebastelten Laternen los, um das Friedenslicht, welches am ewigen Licht in der Pfarrkirche entzündet wurde, in die Häuser und Familien in Mühlhausen zu bringen. Das Licht symbolisiert den in die Welt gekommenen Christus, und jeder Haushalt erhält, wenn er möchte, das Friedenslicht.
In den vergangenen Jahren ist in Mühlhausen ein großes Neubaugebiet mit vielen jungen Familien entstanden und der Ortsteil insgesamt sehr gewachsen. Gleichzeitig hat die Zahl der Kommunikanten, aus denen sich die Ministranten rekrutieren, stark abgenommen, und somit ist auch die Ministrantenschar etwas kleiner geworden. Nun müssen immer weniger Ministranten in immer mehr Haushaltungen das Friedenslicht bringen. Oberministrant Andreas Maier konnte in diesem Jahr durch Verkleinerung der Gruppen und das Einbinden ehemaliger Ministranten gerade noch die Austragung des Friedenslichtes sicherstellen.
Weitere ehemalige Ministranten sind herzlich willkommen, ihren noch aktiven Kollegen unter die Arme zu greifen. Oberministrant Andreas Maier freut sich über jeden, der mithilft, damit dieser einmalige Brauch in Mühlhausen nicht ausstirbt.