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14.05.2012  |  von  |  0 Kommentare

Moos Kindergartenbedarf wird angepasst

Moos -  Die Gemeinde Moos plant mehr Angebote für Kinder unter drei Jahren. In den Kindergärten Bankholzen und Moos werden weitere Plätze eingerichtet.

Wie hier im Kindergarten Villa Pfiffikus in Moos rechnet man in der Verwaltung mit einem erweiterten Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren. Diese sollen in Moos und Bankholzen nun geschaffen werden.  Bild: Jarausch



Die Gemeinde Moos wird das Angebot für Kindergartenkinder unter drei Jahren weiter ausbauen. Damit kommt man der Forderung nach, eine ausreichende Zahl an Plätzen für diese Altersgruppe vorzuhalten. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung veranlasst. Demnach werden in den beiden Kindergärten in Bankholzen und Moos weitere Plätze für jüngere Kinder geschaffen. Während man in Bankholzen die bisher vorhandene Kleingruppe in eine sogenannte Normalgruppe umwandeln wird, soll in Moos möglichst rasch eine separate Gruppe für Kinder unter drei Jahren eingerichtet werden. Durch die voraussichtlich zehn bis zwölf Kinder entsteht gleichzeitig ein Personalbedarf von etwa zwei Personalstellen. Eine räumliche Unterbringung könnte in Moos vorläufig im Dachgeschoss erfolgen. Dies muss jedoch noch geprüft werden. Unter Umständen ist dafür ein Um- oder sogar Anbau auf Dauer notwendig. In Bankholzen, wo für das Kindergartenjahr 2012/13 bisher 19 Anmeldungen vorliegen, sind immerhin sieben Kinder unter drei Jahren. Generell rechnet man auf Seiten des Landes mit einem Betreuungsbedarf von rund 35 Prozent bei Kindern unter drei Jahren. Im katholischen Kindergarten Bankholzen wäre durch die Änderung der Gruppe eine weitere Personalstelle notwendig.

Entscheidender Punkt bei den Kosten sind vor allem die Personalkosten. Hier rechnet man mit einem Mehraufwand von rund 90 000 Euro in Moos und weiteren 39 000 Euro in Bankholzen pro Jahr. Dem steht allerdings eine erhöhte Förderung für die Kinder unter drei Jahren gegenüber. Sie würde nach dem bisherigen Kostenschlüssel etwa 158 000 Euro betragen. Allerdings ist der Betrag letztlich von der Gesamtzahl der U3-Kinder in ganz Baden-Württemberg abhängig. Er sinkt entsprechend, wenn sich die Zahl der Kinder deutlich erhöht. Mit größeren Investitionen, die sofort notwendig sind, rechnet man in der Verwaltung derzeit nicht. Für Umbaumaßnahmen in Moos und Bankholzen taxiert man diese auf rund 5000 bis 10 000 Euro. Die Plätze sollen nun möglichst rasch ermöglicht werden, spätestens aber bis zum neuen Kindergartenjahr, das im September beginnt.

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