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Konstanz Neuer Anlauf mit alten Booten

20.05.2009
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Konstanz (rau) Es ist schon 42 Jahre her, dass Konstanz zum Treffpunkt des edlen Wassersports wurde, doch Ewald Weisschedel kann sich an das Jahr 1967 genau erinnern. Eine Woche lang, berichtet der heutige Präsident des Konstanzer Yachtclubs, war alles zu Gast, was Rang und Namen hatte in der Wassersportszene am Bodensee und darüber hinaus. Es war Internationale Bodenseewoche. 1972 fand sie zum vorläufig letzten Mal statt – und soll jetzt schöner denn je wieder aufleben: Am 4. Juni beginnt in Konstanz die Neuauflage der Internationalen Bodenseewoche. Und Weisschedel ist wieder mit dabei.

Der Ideengeber freilich ist zwar Konstanzer, hat sich aber in der halben Welt inspirieren lassen: Robert Hallmann, über Jahre zuhause bei den ganz großen Regatten, wollte etwas Großartiges auch für den heimatlichen Bodensee. Seine Mutter, berichtet er, erinnerte ihn dann an die Bodenseewoche, die die „Yacht“, inoffizielles Zentralorgan der deutschen Segler, einst zu einem der Top-Ereignisse in ganz Europa erklärte.

Neben Regatten und einer Wasserski-Meisterschaft gibt es auch für Landratten eine Menge zu sehen, wie Hallmann verspricht. Die Bodensee-Schiffsbetriebe räumen den Stadthafen nach Aussagen von Geschäftsführer Jörg Handreke weitgehend aus. Damit können an den Liegeplätzen die alten Segel- und Motorboote so anlegen, wie man es aus Mittelmeer-Häfen kennt: Mit dem Heck zum Pier. Und wer mehr wissen will, kann auch mit den Seglern ins Gespräch kommen, verspricht Hallmann.


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Kreis Konstanz
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