Großer Erfolg für den Bundestagsabgeordneten und Kreisvorsitzender der CDU im Kreis Konstanz, Andreas Jung: Die Bundes-CDU folgte dem Antrag der Kreis-CDU, in Deutschland künftig keine neuen Kernkraftwerke zuzulassen.
Der CDU-Kreisverband Konstanz hatte beim CDU-Bundesparteitag einen Antrag eingebracht, um eine kritische Haltung der CDU zur Kernenergie durchzusetzen. Dieser Antrag wurde angenommen. Die CDU Deutschlands spricht sich somit gegen den Neubau von Kernkraftwerken aus.
Damit vertritt die CDU Deutschlands nun folgende Haltung zur Kernenergie:
„1. Ein sofortiger Ausstieg oder ein Ausstieg nach dem im sog. „Atomkonsens“ festgelegten Szenario wird abgelehnt: Mangels ausreichender klimafreundlicher Alternativen würde dies zu mehr Kohlekraftwerken und damit zu mehr CO2 führen und folglich einen Rückschlag für den Klimaschutz bedeuten.
2. Wir knüpfen eine Laufzeitverlängerung aber an Bedingungen: Die Energiekonzerne dürfen ihre Kernkraftwerke nur dann über den vorgesehenen Ausstiegszeitpunkt hinaus betreiben, wenn sie sich verpflichten, mindestens die Hälfte der zusätzlich entstehenden Gewinne an einen öffentlichen Fonds abzuführen.
3. Diese zusätzlichen Mittel sollen insbesondere in die Forschung im Bereich erneuerbarer Energien fließen und so die Entwicklung von Alternativen zur Kernenergie schneller voranbringen. Denn wir verstehen die Kernenergie als Brückentechnologie und wollen daher keinen Neubau von Kernkraftwerken in Deutschland.“
Andreas Jung: „Die Punkte 2 und 3 gehen auf unseren Einsatz zurück. Somit konnten wir die Positionierung der CDU Deutschlands zur Frage der Kernenergie maßgeblich mitbestimmen.“
