Auslöser ist eine Infotafel im Stadtgarten, auf der es um die Krümmung des Sees geht. Bregenz sei daher nicht vom Konstanzer Ufer aus zu sehen. Über diese vom Tourismus-Förderverein Kontour aufgestellte Tafel ärgert sich ein gewisser Lactantius, der sich als Vorsitzender der Bürgerinitiative Flacher Bodensee schriftlich in der Redaktion gemeldet hat. Beim „Wasserberg“ handele es sich um ein Hirngespinst, sagt er, der See wölbe sich eben nicht und bei gutem Wetter sei Bregenz zu sehen. Kontour-Vorsitzender Benjamin Güller beruft sich auf Informationen des Bodensee-Naturmuseums, dort werde die Wölbung der Erdoberfläche thematisiert. Auch die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) hat über das Phänomen berichtet. Das alles will Lactantius aber nicht gelten lassen. Er hat daher auch die Tourist Information Konstanz (TIK) angeschrieben. TIK-Chef Norbert Henneberger wiederum will jetzt zur Tat schreiten. Er werde sich bei guter Wetterlage selbst ein Bild machen: Ist Bregenz nun vom Stadtgarten aus zu sehen oder nicht? Egal, wie die Sache ausgeht, die Erde wird sich weiterdrehen und Konstanz dabei nach wie vor mitnehmen.

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