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Konstanz Kurzsichtig

12.06.2012
Konstanz -  Wie erwartet, treten nach dem Absturz des Kleinflugzeugs am Konstanzer Flugplatz wieder die Kritiker auf den Plan. Leise, aber immerhin, stellen sie die Sicherheitsfrage und wollen damit nichts anderes sagen als: Weg mit dem Rollfeld, her mit Bauflächen für Gewerbebetriebe.Diese Forderungen kommen gebetsmühlenartig.
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Spätestens wenn es um die Verlängerung des Pachtvertrags zwischen Stadt und Flughafen GmbH geht, werden die Rufe nach einer Aufgabe des Flugplatzes wieder laut. Auch zwischendrin flammt die Diskussion gerne einmal auf und es wird die alte Losung bemüht, dass die Start- und Landebahn zur Befriedigung der Hobbys einiger weniger Flugbegeisteter diene. Sie solle lieber für Neuansiedlungen und Erweiterungen von Firmen vorbereitet werden. Dafür ist der Flugplatz tatsächlich reserviert.

Die Entwicklung ist aber eine andere. Das zeigt Takeda gerade eindrücklich. Solange kein ernsthafter Interessent großen Flächenbedarf für Hunderte, gar Tausende neuer Arbeitsplätze hat, ist die Forderung nach einer Flugplatzaufgabe überflüssig. Ohne Not ein Alleinstellungsmerkmal zu streichen, ist zu kurz gedacht.

Immer wieder kommt es am Konstanzer Flugplatz zu Flugzeugabstürzen und Unfällen mit Verletzten und Toten. Jedes Mal stellt sich danach auch die Frage, wie sicher der Flugplatz ist. Lesen Sie alles darüber in unserem Themenpaket.

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