Mein


Die Angst vor Neuem ist verständlich. Aber der Versuch mit einer fußgänger- und radfahrerfreundlichen Begegnungszone am Bahnhof ist sinnvoll.

Es mutet im ersten Augenblick wagemutig an, ausgerechnet am viel befahrenen Bahnhofplatz den Autos die Vorfahrt zu nehmen. Aber warum soll in Konstanz nicht funktionieren, was in anderen Städten schon Alltag ist? Wer morgens am Bahnhof beobachtet, wie heute schon viele Fußgänger an jeglichen Stellen über die Straße gehen und Autofahrer ihnen freundlich Vorrang geben, glaubt daran. Ärgerlich ist nur der Beschluss des Gemeinderats, zuerst ein Provisorium anzulegen. Er hatte nicht den Mut, die Begegnungszone als einen Schwerpunkt der Verkehrspolitik jetzt schon im städtischen Haushalt zu verankern. Aber vielleicht können durch den Test ab Sommer zumindest die Skeptiker überzeugt werden. Insofern ist es ein wichtiger Versuch.

wieso am Bahnhof aufhören?
Wieso nicht auch die Bodanstraße mit einbeziehen?

Dadurch würde das nachvollzogen, ...
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