Aus den derzeitigen Bauarbeiten Schlüsse zu ziehen, ist also zu früh. Die Begegnungszone darf nicht zerredet werden, bevor sie überhaupt funktionstüchtig ist. Es war nicht sehr mutig vom Gemeinderat, den Komplettausbau nicht sofort anzugehen, aber vielleicht hat der ein halbes Jahr lang dauernde Test mit der provisorischen Lösung sein Gutes: Er kann helfen, die Zweifel zu zerstreuen. Es bietet sich zudem die Chance, bei Bedarf nachzubessern. Der neue Stadtboulevard wird sicher ein Gewinn, wie die Verhaltensweise der Fußgänger zeigt: Sie nutzen jetzt schon die Möglichkeit, den Bahnhofplatz an jeder beliebigen Stelle zu queren – wie es auch gewünscht ist. Also ist zu raten, einfach wie Engländer zu handeln: Abwarten und Tee trinken.

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