Ihr Ziel ist es, den Ausstoß von Kohlendioxid (CO) bis 2050 um 83 Prozent zu reduzieren; bei öffentlichen Gebäuden soll dies bereits 2020 erreicht werden. Auch die Bürger machen mit, vor allem der Arbeitskreis „Energie, Ressourcen, Klimaschutz“ der Lokalen Agenda ist sehr aktiv. Er hat auch ein Nahwärmenetz in einem Wohngebiet angestoßen. In anderen Städten und Gemeinden der Region gibt es weitere vorbildliche Projekte, so in Konstanz, das schon seit 1992 im Klimabündnis der europäischen Städte ist.
Sanierungen: Kommunen setzen stark auf Wärmedämmung in öffentlichen Gebäuden. Sie wollen damit auch private Investitionen anstoßen.
Ökostrom: 2011 gab es in Konstanz den Grundsatzbeschluss, in öffentlichen Gebäuden der Stadt künftig reinen Ökostrom zu beziehen. Zuvor waren nur fünf Prozent der kommunalen Liegenschaften vollständig mit zertifiziertem Ökostrom versorgt: Kindergärten und das Rathaus.
Mensaessen: Nicht ganz so einfach ist die Sache beim Essen in Schulmensen. Es wurde angestrebt, nur noch frische Kost aus der Region zu beziehen und den Anteil von Biokost zu erhöhen. Der Versuch scheiterte an der Vorgabe, europaweit auszuschreiben. Dies gelte für einen fleischfreien Tag aber nicht, sagte Oberbürgermeister Horst Frank zum SÜDKURIER.
