Damit verbunden hatten die Behörden aber die Aufgabe dieses bisherigen Radwegs gefordert, der Verkehr solle beim Bahnhof gebündelt werden; und die Aufgabe des Wegs an der Straße solle auch eine Ausgleichsmaßnahme für den Ausbau des Radwegs an der Bahn sein, so nun Bürgermeister Wolfgang Zoll im Gemeinderat, der an dieser Linie festhalten möchte: „Das halte ich für eine richtige Entscheidung.“
Neue Forderung: Der Gemeinderat will vehement darauf pochen, dass für den bisherigen Radweg an der Bundesstraße zumindest ein Durchfahrtsrecht erhalten bleibt, selbst wenn dieser wie geplant zum Feldweg zurückgebaut wird und unklar ist, ob er bei Konstanz im Nirgendwo des Industriegebiets endet. Schon vor einigen Monaten hatten manche Räte und etliche Bürger sich für eine Beibehaltung ausgesprochen. Die Verwaltung hatte daraufhin zu klären versucht, ob dies möglich sei.
Aktuelle Situation: Nach Auskunft der für den B-33-Ausbau zuständigen Neubauleitung Singen müsste die Gemeinde die nötigen Kosten übernehmen, die auf über 160 000 Euro geschätzt werden, so der Bürgermeister, und es müsste eine neue Ausgleichsmaßnahme gesucht werden. Deshalb empfahl die Verwaltung, bei der Aufhebung des Wegs zu bleiben. Etliche Räte bezweifelten aber die Kostenschätzung. Dabei müsse man doch auch die Kosten berücksichtigen für das, was jetzt geplant ist, meinten Ralf Blum (CDU) und Stephan Schmidt (Freie Wähler). Dies soll die Verwaltung nun erneut prüfen. (toz)
