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Null Toleranz: Die Universität Konstanz verfolgt in Sachen wissenschaftliche Redlichkeit eine harte Linie. So werden allen Doktoranden in ihren Arbeiten eidesstattliche Erklärungen abverlangt, in denen sie dafür einstehen, nach der guten wissenschaftlichen Praxis zu arbeiten.

Dazu gehört es insbesondere auch, aus fremden Federn übernommene Inhalte mit Quellenangabe kenntlich zu machen.

Erster Fall: Seitdem die Vorwürfe gegen Karl Theodor zu Guttenberg öffentlich bekannt wurden, ist der Fall der Münchener Juristin der erste Verdacht auf mögliche Plagiate, der der Universität bekannt wurde. Bundesweit verzeichnen Hochschulen vermehrt Anfragen und Hinweise zu möglicherweise unredlich angefertigten Abschlussarbeiten. In der Kritik steht seit neuestem auch die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin. Sie promovierte in Heidelberg.

Zweite Meinung: Jede Doktorarbeit wird von zwei Hochschullehrern begutachtet, unter anderem haben sie die Aufgabe, nach möglichen Plagiaten zu suchen. Im Fall von Veronica Saß waren nach Angaben der auf Plagiatsvorwürfe spezialisierten Internetseite vroniplag zwei Professoren tätig: Kay Hailbronner und Georg Jochum. Beide sind inzwischen nicht mehr an der Uni Konstanz tätig.

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