Konstanz Eine Tochter des Landes
24.07.2010
Das bedeutet gegenüber 2008 ein Minus von etwa 3,5 Prozent. Allerdings hatte das Haus den geringsten Rückgang aller drei Casinos der staatlichen Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH. 3,1 Millionen Euro flossen vom Casino als Abgabe an den Stadtsäckel.
Dieses Jahr: Der Konstanzer Casino-Direktor Agron Salihi ist mit dem Verlauf in diesem Jahr zufrieden. Konkrete Zahlen konnte er nicht nennen. Doch habe es im ersten Halbjahr einen Zuwachs gegeben, gemessen am Vergleichszeitraum im vergangenen Jahr. Vor allem kämen wieder vermehrt Schweizer Kunden in die Konstanzer Spielbank. Noch hält sich das Gerücht, Konstanzer dürften nicht in das Casino. Das ist aber längst überholt.
Prävention: An den drei Häusern in Baden-Baden, Stuttgart und Konstanz wird die Identität der Gäste erhoben. Bei Verdacht auf Spielsucht werden sie gesperrt. Sie erhalten bei Bedarf dann Unterstützung vom Casino beim Kampf gegen die Sucht. Die Spielbanken sind laut Glücksspielstaatsvertrag zu dieser Fürsorge verpflichtet. (phz)
