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Die Querelen der Bundes-FDP schlagen jetzt auch in den Konstanzer Ortsverband der Liberalen durch. Nachdem ein Vorstandsmitglied der Partei einen miserablen Zustand attestiert hatte, bezeichnet nun der FDP-Fraktionsvorsitzende diese Äußerungen als Einzelmeinung eines Mannes, der sich gerne aufregt.

Nach seinen Äußerungen zum Zustand der FDP will Tilmann Breetsch, Vorstandsmitglied und Schriftführer der Konstanzer Liberalen, trotzdem in der Partei bleiben: „Der Zustand der FDP ist miserabel und kann nur von einer engagierten Basis geändert werden. Deswegen trete ich nicht aus der FDP aus“, so Breetsch auf Nachfragen des SÜDKURIER.

Am Donnerstag hatte Breetsch in seinem Facebook-Profil notiert, dass der aktuelle Mitgliederschwund bei der FDP daraus resultiere, dass die Partei nicht mehr für liberale und freiheitliche Politik stehe. Innerhalb der Konstanzer FDP stoßen Breetschs Äußerungen auf Unverständnis.

„Natürlich ist die FDP noch eine liberale Partei, anderslautende Auffassungen kann ich nicht nachvollziehen“, sagte Heinrich Everke, Fraktionsvorsitzender der FDP im Gemeinderat. Er toleriere aber die private Meinung einzelner Parteimitglieder.

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