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06.11.2010  |  0 Kommentare

Konstanz Zweiter Platz für SÜDKURIER-Redakteur

Konstanz -  Der SÜDKURIER war erneut erfolgreich: Redakteur Josef Siebler hat beim Journalisten-Wettbewerb „Hauptsache Biologie“ den zweiten Platz belegt. In einer Serie ist er gemeinsam mit Gregor Schmitz von der Uni Konstanz der Verbreitung exotischen Tieren und Pflanzen im Bodensee auf den Grund gegangen.

Der SÜDKURIER erhielt bei „Hauptsache Biologie“ den zweiten Preis: (hinten von links): Ulrich Scheller (Jury), Peter Quick (Promega), Norbert Lossau (Jury), Garabed Antranikian (Schirmherr); unten von links: Jan Born (Platz drei), Helge Sieger (Platz drei), Tanja Warter (Platz eins) sowie aus Konstanz Gregor Schmitz und Josef Siebler.  Bild: Bild: Veranstalter



Zweiter Platz für SÜDKURIER-Redakteur

Konstanz (sk) Die Spannung war bis zum Schluss groß: Josef Siebler, Redakteur in der SÜDKURIER-Lokalredaktion, und Gregor Schmitz, Leiter des Botanischen Gartens an der Universität, wussten nur, dass sie einen Preis im Wettbewerb „Hauptsache Biologie“ gewonnen haben. In Köln erfuhren sie das Ergebnis: Mit ihrer zehnteiligen Serie „Zuwanderer in der Natur“ erreichten sie den zweiten Platz. „Dank anschaulicher und informativer Sprache erhält der Leser ein differenziertes Bild von positiven und negativen Auswirkungen dieser eingeschleusten Neulinge auf das Ökosystem und erfährt Hintergründe über den Zusammenhang von Klimawandel und der Zuwanderung von Arten“, lobte die Jury.

Den Preis hat die Promega GmbH ausgeschrieben. Bewerben können sich Journalisten und Naturwissenschaftler, die gemeinsam in einer lokalen oder regionalen deutschsprachigen Tageszeitung Berichte rund um das Thema Biologie verfasst haben. Das passte zur Serie über Tiere und Pflanzen, die aus fernen Ländern kommen und am Bodensee Fuß fassen. Josef Siebler übernahm die Rahmen-Berichterstattung und die Organisation, Gregor Schmitz schrieb die Fachbeiträge. Die Leser konnten zudem an Führungen im Botanischen Garten teilnehmen und sich telefonisch von Gregor Schmitz beraten lassen. Die Jury würdigte daher den hohen praktischen Nutzwert der Serie. Der zweite Preis ist mit 6000 Euro dotiert.

Den ersten Preis (10 000 Euro) gewannen Tanja Warmer (Salzburger Nachrichten) und Gyula Gajdon vom Department für Kognitionsbiologie der Universität Wien. Sie schilderten Experimente zur Verhaltensbiologie der Papageienart Kea aus Neuseeland. Den dritten Preis (4000 Euro) vergab die Jury für den Artikel „Lernen im Schlaf – das funktioniert tatsächlich“ an Helge Sieger (Mannheimer Morgen) und Professor Jan Born (Universität Lübeck). In der Jury saßen Norbert Lossau, Ressorleiter Wissenschaft der Zeitung Die Welt, und Ulrich Scheller, Leiter Gläsernes Labor Berlin-Buch/Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin. Die weltweit tätige Promega GmbH mit Deutschlandsitz in Mannheim hat über 1000 Mitarbeiter. Sie stellt Produkte und Systemlösungen für die Gen-, Protein- und Zellanalyse her.

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