Konstanz Zweite Etappe der Mille Fiori: Teuflische Pässe
Bild: privat
Teuflisch waren die fünf Pässe, keiner unter 1.700 Meter, der höchste, das Timmelsjoch zwischen Österreich und Italien, sogar über 2.500 Meter hoch. Solche Strecken mit einem Oldtimer zu schaffen, ist eine echte Herausforderung für Mensch und Maschine. Und himmlisch, weil die Landschaft, die die Teams zu sehen bekamen, die Fahrer und Beifahrer für alle Strapazen mehr als entschädigte...
Und trotz der Herausforderung: Alle 50 Teams, die seit Mittwoch von Konstanz aus auf der Strecke durch Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz zurück nach Konstanz sind, haben die Aufgabe geschafft. Alle sind in Bozen angekommen. Manche zwar erst am späten Abend, aber dafür unbeschadet. Denn schon am Start gab es die ersten Probleme. 150 Meter nach dem Startzeichen gab es den ersten Unfall zwischen den Teilnehmern. Blechschaden, keine große Sache. Danach ging alles glatt, auch wenn auch bei der zweiten Etappe das Service-Team die ein oder andere Hilfestellung geben musste.
Wie die Geschichte weitergeht und noch mehr Eindrücke, erfahren Sie im Reisetagebuch von Peter NeumannZur Person
Peter Neumann, Jahrgang 1967, ist Vater von drei Jungs, gelernter Journalist – und Oldtimer-Liebhaber. Der Triumph Spitfire, den er sich selbst zum 40. Geburtstag geschenkt hat, ist sein Traumauto seit früher Jugend: der klassische englische Roadster. Leider, sagt Peter Neumann, steht das Auto viel zu oft in der trockenen Einzelgarage – Peter Neumann ist als Online-Chef eines großen deutschen Verlagshauses viel häufiger per Flugzeug oder Bahn unterwegs als in seinem Oldtimer. Er nimmt zum ersten Mal an der Mille Fiori teil und freut sich schon auf die Ausfahrt, die in Konstanz beginnt und endet.
Die Mille Fiori ist eine Oldtimer-Rallye im klassischen Sinn. Auf einem Rundkurs durch Bayern, Österreich, die Dolomiten und die Schweiz geht es ab 1. September über vier Tage von der Mainau zurück nach Konstanz. Organisiert wird die Rallye vom Stadtmarketing, das sich damit Aufmerksamkeit für die Initiative Oldtimerland Bodensee erhofft. Die Autos müssen Baujahr 1978 oder älter sein. Die 50 Teilnehmerplätze sind längst ausgebucht.
