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03.02.2011  |  0 Kommentare

Konstanz Zollfahndung stoppt Zigarrenschmuggel

Konstanz -  Bereits seit mehreren Monaten hatte das Zollfahndungsamt Stuttgart zwei Männer und eine Frau im Visier, die jahrelang Zigarren im Wert von rund 150.000 Euro aus der Schweiz nach Konstanz schmuggelten. Die Männer waren getarnt als Reisende und verschickten die Zigarren von Konstanz aus an Kunden in ganz Deutschland, die im Internet bestellt hatten.

50 Zigarren dürfen am Zoll vorbei mitgenommen werden. Für Grenzgänger sind es zehn Zigarren.  Bild: dpa



Die in der Schweiz lebenden Deutschen hatten über das Internet hochwertige Zigarren zu Niedrigstpreisen angeboten und sich so ein zweites Einkommen verschafft, teilt das Zollfahndungsamt Stuttgart am Donnerstag mit. Die Zigarren schmuggelten die Männer als Reisende getarnt von der Schweiz nach Konstanz. Von hier aus schickten sie die Ware als Inlandspost an die Empfänger weiter. „Es war ein reger Ameisenschmuggel, der über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren hinweg stattfand“, so eine Zollfahnderin. „Die bisherigen Ermittlungen lassen auf rund 2000 Bestellungen aus Deutschland schließen.“

Am Mittwoch vergangener Woche durchsuchten die Zollfahnder gemeinsam mit Beamten der Zollkreisdirektion Schaffhausen die Schweizer Wohnungen der Beschuldigten und stellten umfangreiches Beweismaterial sicher. Den Dreien droht nun eine Geld- oder Freiheitsstrafe wegen gewerbsmäßigen Schmuggels. Die Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Konstanz dauern an.

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