Konstanz – Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat den Antrag der Mädchenschule Zoffingen, eine Werkrealschule neuen Typs zu werden, für das kommende Schuljahr abgelehnt. Somit werden vorerst nur die Gebhardschule, die Hauptschule der Geschwister-Scholl-Schule und die Berchenschule zu Werkrealschulen neuen Typs umgerüstet. Dieser Bildungsgang ist im Gegensatz zur bisherigen Hauptschule mit freiwilligem 10. Schuljahr auf sechs Schuljahre angelegt. Er schließt nach der 10. Klasse mit der Mittleren Reife ab, kann aber auch nach der 9. Klasse mit der Hauptschulprüfung beendet werden.
Die Begründung für die Ablehnung des Antrages ist laut dem stellvertretenden Schulleiter Wolfram Vent-Schmidt nur formaler Art: „Unser Konzept wurde für gut befunden, aber nur zweizügige Hauptschulen dürfen Werkrealschulen werden.“ Die Mädchenschule Zoffingen ist in der Abteilung Hauptschule aber nur einzügig, hat also nur eine Klasse pro Jahrgang. Die Schule wollte trotzdem den Antrag stellen. „Es hätte ja sein können, dass wir als Ausnahme von den strikten Regeln gelten, weil wir eine Mädchenschule sind“, so Vent-Schmidt. „Wir sind schon enttäuscht, dass unser Antrag nur aus formalen Gründen abgelehnt wurde und wir jetzt keine Chance bekommen, unser gutes Konzept vorzustellen.
