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Konstanz Wissenschaftsnacht voller Erfolg

Tausende Besucher kamen zur langen Nacht der Wissenschaft in Konstanz. Vielleicht wird sie wiederholt.

Auf der Bildungsfähre: Spektroskopie für Jedermann. Jede Glühbirne gibt ein anderes Licht. Gerade die jungen Besucher zeigten sich neugierig auf die Welt.
Auf der Bildungsfähre: Spektroskopie für Jedermann. Jede Glühbirne gibt ein anderes Licht. Gerade die jungen Besucher zeigten sich neugierig auf die Welt. | Bild: Bilder: Brauns

Konstanz – Die „Konstanzer Lange Nacht der Wissenschaft“ am Samstagabend war ein voller Erfolg. Zwischen 18 Uhr und 23 Uhr waren tausende wissbegierige Menschen im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Ein riesiges Angebot an Experimenten, Vorträgen und Ausstellungen erwartete die Besucher. An jeder der fünf Stationen an Universität, HTWG, auf der Mainau, bei den Stadtwerken und auf der Bildungsfähre im Hafen wurde das Programm für Jung und Alt abgestimmt.

Oberbürgermeister Horst Frank läutete die Wissenschaftsnacht auf der Bildungsfähre „Fritz Arnold“ ein: „Wir können nur Zukunft haben, wenn wir in Bildung und Forschung investieren.“ Neben den Konstanzer Bildungseinrichtungen und der Stadt waren auch zahlreiche Unternehmen an der Ausrichtung des Nachtspektakels beteiligt, was der OB ausdrücklich lobte.

Einige Besucher hatten sich schon im Voraus Gedanken gemacht, welche Veranstaltungen sie besuchen wollen, für viele begann nun jedoch das fleißige Studieren des Programmheftes. „Ich kann mich gar nicht entscheiden, das hört sich alles so spannend an“, war einer der meistgehörten Sätze zwischen den Stationen und den Fahrten in den Pendelbussen.

„Energie pur – die Physik Show“ an der Uni oder „Impro-Theater“ auf der Fähre, Blitz- und Donner-Show“ an der HTWG oder doch lieber die „Science-Show Zukunft der Energie“ auf der Mainau ansteuern? Als kluge Taktik stellte sich letztendlich heraus, sich auf eine oder zwei der fünf Stationen zu konzentrieren. Denn selbst so war das Angebot noch überwältigend. Außerdem musste man dann nicht durch den pünktlich zur Eröffnung einsetzenden Regen gehen.

Auffällig neben der hohen Besucherzahl war, dass alle Generationen von den Großeltern bis zum Enkelkind vertreten waren. Menschen aller Berufsgruppen zeigten sich interessiert, Wissenschaft zum Anfassen zu erleben. Nicht nur Konstanzer, sondern auch viele Auswärtige kamen extra in die Stadt. Der Andrang war insgesamt so groß, dass einige Vorführungen in größere Räume verlegt werden oder mehrmals gezeigt werden mussten.

Nachdem die letzten Vorhänge gefallen waren, strömte eine Vielzahl Wissensreisenden auf die Mainau zur Abschlussfeier. OB Horst Frank sagte zum SÜDKURIER: „Ein Riesenerfolg. Ich freue mich sehr, dass so viele Menschen trotz des Regens heute unterwegs waren. Ich habe bislang nur positive Rückmeldungen bekommen.“ Auf die Nachfrage, ob das nicht ein Wiederholung wert sei, gab sich Frank zuversichtlich, man werde sich mit allen Beteiligten zusammensetzen und darüber sprechen.

Wie viele Besucher die „Lange Nacht der Wissenschaft“ insgesamt angezogen hat, wird wohl im Laufe der Woche bekannt werden. „Wir haben an allen Stationen die Teilnehmerzahlen aufgenommen und werden das in den nächsten Tagen zusammentragen“, so Roland Mayer, der Veranstaltungsmanager der Universität. Die letzten Pendelbusse fuhren bis 2 Uhr nachts die letzten Besucher von der Blumeninsel in die Stadt zurück.

Bildergalerie im Internet:

www.suedkurier.de/bilder

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