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16.04.2012  |  0 Kommentare

Konstanz Werbung für Konzil- und Weinstadt

Konstanz -  Weinliebhaber aus ganz Deutschland tagen in Konstanz. Konziljubiläum ein Thema

Stephan Düringer von der Spitalkellerei Konstanz Foto: Oliver Hanser



Die Stadt nutzt jetzt schon jede Gelegenheit, die Werbetrommel für das Konziljubiläum 2014 bis 2018 zu rühren. Tagungen etwa sind eine willkommene Gelegenheit dazu. Nun sind Weinliebhaber aus ganz Deutschland zu Gast.

Konstanz gilt als Stadt des Weines. Schließlich hat sie die älteste existierende Spitalkellerei Deutschlands. Mit diesen Pfunden darf man wuchern. So werden die Mitglieder der Gesellschaft für Geschichte des Weines e.V. in Konstanz zu Gast sein und alles über den Bodensee und seinen Wein erfahren. Bei der Jahrestagung wird es auch um die Geschichte der Stadt gehen.

Ruth Bader (Geschäftsführerin der Konzilstadt Konstanz) wird darauf eingehen. 140 Weinfreunde haben sich zur Tagung vom Freitag, 20. April, bis Sonntag, 22. April, angemeldet. Die Gesellschaft mit Sitz in Wiesbaden habe den Zweck, „die Erforschung der Geschichte des Weines unmittelbar zu fördern und das allgemeine historische Bewusstsein zu vertiefen. Sie vereint Freunde des Weines und Kenner der kulturgeschichtlichen Zusammenhänge“, berichtet Geschäftsführer Eduard Merkle aus Baindt bei Ravensburg. Damit sind die Gäste in Konstanz genau richtig, die Stadt kann beides bieten.

Nach einem Empfang am Freitag im Rathaus wird am Samstag die Mitgliederversammlung im Konzil im Mittelpunkt stehen. Ruth Bader spricht zum Thema „Von Päpsten, Königen und Spionen“. Die Weine der Spitalkellerei und entlang des Hochrheins stellt Kellermeister Stephan Düringer bei der festlichen Weinprobe im Konzil vor. Ein Duo der Musikschule sorgt für die Begleitmusik: Paul Kögel am Klavier und Klara Pechmann am Cello. Außerdem stehen an den drei Tagen noch eine Stadtführung, ein Ausflug auf die Reichenau mit Verkostung beim Winzerverein sowie eine Fahrt zur Kartause Ittingen (Thurgau) auf dem Programm.

Wein sei „ein weltgeschichtliches Thema von kulturgeschichtlich nicht gering zu veranschlagender Bedeutung“, wird Professor Hans Reinhard Seeliger, der Präsident der Gesellschaft, zitiert. Trotz dieses ernsten Hintergrunds bleibt Zeit, die feine Seite des Forschungsobjektes zu genießen.

 
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