Konstanz/Kreuzlingen "Wer nicht kommt, verpasst was"
Sie haben den Plan für die grenzüberschreitende Gewerbeschau "Gewa - Die Messe am See" (von links): Hilmar Wörnle, Ivanka Seitz, Renate Giger und Markus Baiker. Bild: Aurelia Scherrer
Konstanz/Kreuzlingen Die Anfragen seitens der Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe, die sich für die regionale Messe anmelden möchten, häufen sich bereits, wie Hilmar Wörnle, Geschäftsführer der Stadtmarketing Konstanz GmbH berichtet, die die Messeleitung des deutschen Veranstaltungsteiles innehat.
"Die Hälfte der Messe ist im Prinzip schon ausgebucht", konstatiert Hilmar Wörnle. Anmeldungen werden zwar noch nicht entgegengenommen, aber Wörnle kommt aufgrund der Interessensbekundungen zahlreicher Firmen zu diesem Schluss. Der Termin für die grenzüberschreitende Gewerbeschau, welche auf einer Kreuzlinger Tradition gründet, steht jedoch fest. Die Planungen für die vielfältige Verbrauchermesse, zu der die ausrichtende Gewa-Genossenschaft wieder rund 70000 Besucher erwartet, sind bereits weit gediehen. "Qualität statt Quantität", darauf legt Gewa-Präsident Markus Baiker größten Wert. Die insgesamt rund 6500 Quadratmeter große Messefläche bietet Platz für 400 Aussteller. Mehr möchte Baiker nicht. "Wir wollen hohe Qualität in Bezug auf Standgestaltung und Auftritt der lokalen Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe", sagt Markus Baiker.
Einen ausgetüftelten Geländeplan präsentiert Markus Baiker ebenfalls schon. Erstmals wird es einen gemeinsamen Haupteingang inklusive Aktionsfläche und Info-Punkt direkt an der Kunstgrenze auf das grenzüberschreitende Messegelände geben. Diese Grenzachse bis zum See hin soll als Ausstellungsgelände mit Themenschwerpunkt "Garten und Golf" aufgewertet werden. Wünschenswert wäre, so Baiker, wenn es noch gelänge, Aussteller zum Thema "Wassersport" zu gewinnen. Dann hätte man die Verbindung zum Bodensee sowie zum Motto der Gewa 2009 "Die Messe am See" bestens geschaffen.
Die Hauptachse der Gewerbeausstellung soll also direkt auf der Kunstgrenze liegen. Auf Kreuzlinger Seite wird selbstverständlich wieder die Bodensee-Arena mit Außen-Eisfeld und Tennishalle genutzt. Hier werden sich Aussteller zu den Themen Haushalt, Bauen und Wohnen, Lebensart, Energie, Mobilität, Kommunikation und öffentliche Dienstleister präsentieren. Auch das traditionelle Kulinarium bleibt bestehen. Ein gemeinsames, großes Gastronomiezelt entfällt, weil sich dieses bei der letzten Gewa im Jahr 2007 nicht bewährt habe, konstatiert Markus Baiker. Im nächsten Jahr setzen die Veranstalter auf kleine Gastro-Einheiten, "chlini Beizli zum Vewiele", wie Baiker feststellt. Auf diese Weise hätten die Besucher eine große Auswahl an kleinen Restaurationen mit individuellem Ambiente.
Als neue und intensivierte Themen der Gewa 2009 benennt Ivanka Seitz, stellvertretende Stadtmarketing-Geschäftsführerin und Messeleiterin der Gewa Konstanz, unter anderem das "Jahr der Wissenschaft", "Garten, Golf und Natur" sowie "Wasser, Sport und Freizeit".
Mit dieser Themenvielfalt wollen die Gewa-Organisatoren möglichst viele Interessensbereiche abdecken und natürlich viele Aussteller gewinnen. "Auch für jeden noch so kleinen Gewerbetreibenden gibt es die Teilnahmemöglichkeit", macht die Schweizer Messeleiterin Renate Giger Mut. Und Hilmar Wörnle stellt fest: "Wer nicht kommt, verpasst was." Trotzdem ist noch etwas Geduld angesagt, denn der Anmeldebeginn für die Gewa 2009 startet erst im Oktober 2008.
