Die Oldenburger Bewerbung hat unter anderem zum Ziel, Wissenschaft in der Bevölkerung zu verankern. Wie viele Einwohner wissen aber tatsächlich über den Wettbewerb Bescheid? Die 25-jährige Diplompädagogin Frauke Schmidt hat gerade ihren Abschluss an der Uni Oldenburg erlangt. Vom Wettbewerb Stadt der Wissenschaft hat sie schon gehört: "Ja, da wurden mal mit einem Beamer Fragen an die Wand geworfen, die die Studenten stellen konnten. Zum Beispiel, warum eine Orange orange ist", sagt sie. Die Bibliotheksangestellte Karin Görlach sagt: "Das wird alles ziemlich hochgehängt. Es wird viel Getue gemacht, aber es kommt zu wenig rüber. Das ist wie eine Maske, die zu groß ist." Sie selbst wisse "verschwindend wenig" über Oldenburgs Bewerbung. In der Tat glaubt sie, die Stadt hätte den Titel schon gewonnen. Hermann Ihler hat in der Zeitung etwas über den Wettbewerb gelesen. "Hier werden neue Institute angesiedelt", sagt er. Die Konkurrenzstadt Konstanz kennt er nur vom "Tatort". Die Redakteurin Sabine Schicke hat dafür ein konkretes Bild von Konstanz. Sie hat sich hier für die Nordwest-Zeitung umgesehen. "Konstanz ist eine schöne Stadt", sagt sie. Auch mit den Konstanzern kam sie gut klar: "Ich finde die meisten sehr aufgeschlossen. Ich glaube, sie sind gewohnt gefragt zu werden, was man in Konstanz entdecken kann." (kis)
