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Bildungsstreik war gestern, im Fachbereich Romanistik an der Universität Konstanz zeigt sich aber auch weiter die Misere. In einem offenen Brief an den Universitätsrektor Gerhart von Graevenitz schilden sie die Lehrsituation in der Romanistik dramatisch

Konstanz (lün) Bildungsstreik war gestern, im Fachbereich Romanistik an der Universität Konstanz zeigt sich aber auch weiter die Misere. In einem offenen Brief an den Universitätsrektor Gerhart von Graevenitz schilden sie die Lehrsituation in der Romanistik (Französisch, Spanisch, Italienisch) dramatisch: „Das bisherige schlechte Betreuungsverhältnis von Studenten pro Dozenten wird sich zum kommenden Wintersemester 2009/10 drastisch verschlechtern. Zur Zeit sind rund 703 Studierende auf drei Professoren in unserem Fachbereich verteilt, und schon jetzt sind alle Dozenten ausgelastet“, heißt es in dem Brief den fünf Studenten verfasst haben.

Die Folge davon sei, dass in keiner einzelnen Sprache ein qualitativ und quantitativ gutes Lehrangebot mehr gewährleistet sei. Deshalb stellen sie in ihrem Brief auch einige Forderungen auf: „Die Stellen von Lecturers, Assistenten und Professoren (sollen) nicht gestrichen werden, dass die von Studiengebühren finanzierten Stellen erhalten bleiben (wie wissenschaftliche Hilfskräfte). Des Weiteren fordern wir die Einstellung von zusätzlichem Lehrpersonal sowie die Einrichtung weiterer Lehrangebote, die für ein breitgefächertes Studium an einer Eliteuniversität nötig sind.“

Sollte sich an der aktuellen Lage nichts ändern, werde sich der Ruf der Universität erheblich verschlechtern, so die Studenten in ihrem Schlusssatz.

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