Die Stadtverwaltung rätselt bislang, wer auf dem Freizeitgelände gewütet hat.
Der Grillplatz wurde auf dem Gelände direkt an der Schänzlebrücke angelegt. Adi Brunner, der im Paradies wohnt, kommt oft hier vorbei, es ist eine der Lieblingsstrecken des früheren Wirts. Die Zerstörungswut ärgert ihn gewaltig. Die Täter haben Tisch und Bänke, die fest miteinander verschweißt waren, aus der Verankerung gerissen und den Holzbelag angezündet. Außerdem ließen sie ein Scherbenmeer zurück. „Das muss am Freitag- oder Samstagabend passiert sein“, vermutet Adi Brunner.
Der Fall ist doppelt ärgerlich, da der Grillplatz noch kein Jahr alt ist. Er wurde im Frühjahr 2009 in Betrieb genommen. Die Stadt hat rund 9000 Euro investiert. Der Grillplatz befindet sich auf der Fläche des früheren sogenannten Ohrs, der Zufahrt zur Brücke. Sie wurde abgerissen, nachdem die Bundesstraße durchgängig vierspurig bis zur Grenze gebaut war. Auf der großen Fläche ist ein kleines Erholungsgebiet in nächster Nähe zum Seerhein entstanden.
Der Grillplatz gehört zu einer Reihe von weiteren Anlagen, die im Rahmen eines Gesamtkonzeptes entstanden sind. Nachdem viele wilde Feuerstellen am Ufer und lärmende Partygäste zu vielen Beschwerden geführt hatten, sollte das Angebot an öffentlichen Plätzen ausgeweitet werden. Weitere Grillplätze wurden in Dettingen (Brandberg), am ehemaligen Taborturm in Wollmatingen, am Bismarckturm und am Wasserwerk in Staad gebaut.

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