KonstanzTV-Fasnacht: Meinungen sind geteilt [16]
Die Fernseh-Fasnacht aus dem Konstanzer Konzil ist auf ein geteiltes Echo gestoßen. Einen tollen Start hatte der neue Moderator Rainer Vollmer. Auch sonst kamen die jungen Akteure besonders gut an.
Genial daneben, aber der Witz zündete nicht bei allen im Konzil: Horst Öhri und Bubi Kreuz gestern mit dem „Barbier von Sevilla“. Bilder: Hanser
Mit einem deutlich jüngeren Programm und dem neuen Moderator ist die SWR-Fernsehsendung „Konstanzer Fasnacht“ gestern Abend live aus dem Konzil gesendet worden. Das dreieinhalbstündige Narrenkonzert mit Akteuren aus Stadt und Region ging in der ersten Hälfte flott, in der zweiten eher schleppend über die Bühne. Mit Spannung erwarten heute Vormittag nun die Narrengesellschaften Niederburg und Kamelia Paradies, aber auch der Sender die Daten zu Einschaltquote. Nach dem Beifall im oberen Konzilsaal zu urteilen, hatte Moderator Rainer Vollmer in der Nachfolge von Hans-Peter Jehle einen guten Start. Er brachte spürbar Tempo in den Abend. Auch knifflige Situationen meisterte er gut – und Baubürgermeister Kurt Werner bewies Größe, als er trotz einiger überzogener Angriffe wegen der Bodanstraßen-Brücke nicht den Saal verließ. Nach den letzten Sendeminuten waren die Meinungen geteilt, ob die Konstanzer Fasnacht auch in der 15. Auflage der Sendung insgesamt sympathisch vermittelt wurde. Für ordentlich Stimmung sorgten auf jeden Fall die beiden Gewinner des von SWR und SÜDKURIER gemeinsam veranstalteten Wettbewerbs „Närrischer Ohrwurm“. Den Klängen der Schlegele-Kings aus Radolfzell sowie von Papis Pumpels aus Stockach konnten sich viele Gäste nicht entziehen. Neben den bekannten Altstars punkteten auch die erst 13-jährige Meike Baur sowie ein weiterer Neueinsteiger: Tobias Bücklein, obwohl nicht klassisch fasnächtlich, erntete viele Lacher. Auch Ingolf Astor und Raphael Brausch mit ihrer Satire auf Alfred Biolek sowie die Fasnachts-Legende Karle Maurer kamen an. Fassungslosigkeit im Saal lösten dagegen Horst Öhri und Bubi Kreuz aus: Mit einer genial-schrägen Parodie auf den „Barbier von Sevilla“ konnten sie das Publikum nur zum Teil mitnehmen.
Neues Gesicht: Moderator Rainer Vollmer hatte einen guten Start.
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Was war denn so schlimm an Horst und Bubi das es "Fassungslosigkeit im Publikum" auslöste??
Hab' s leider nicht gesehen, aber dafür hat man ja im Normalfall "seine Tageszeitung"!
Horst & Bubi waren schon besser z.b. als Rocker.
Aber es ist auch sehr schwer nach
Alfred Heizmann noch mal begeistern zu können.
Aber egal. In der Summe war es ein prächtiger, unterhaltsamer Abend, mit tollen Bühnenbild, in historischer Kulisse.
Weiter so.
Als einer, der gaaaanz früher auch mal in Konstanz gearbeitet und eine Zeit lang gewohnt hat, kann ich nur sagen, daß mir zum ersten mal die Konzil-Fasnet gut gefallen hat. Endlich vorbei mit Fernsehballett und Tanzmariechen etc. !!!
Auch die lokale Themenvermittlung kam hier in Mengen bei mir gut an.
Flott, überwiegend fasnächtlich und insgesamt ein Abend, der mich nicht vom Fernsehgerät los lies *daumenhochzeig*
"Hoh-Narro" und "Ditzele de" mit Gruß aus Mengen !
Dialekt und seiner Frische ein Wohltat.
Habe die Sendung nicht ganz gesehen,nur bis zum Bauchredner, werde aber nachholen, da auf Festplatte.
Ich persönlich fand die Sendung mal so richtig gut. Auch die Geldverschwendung kam entsprechend gut rüber. Das müssen die Herren akzeptieren.
Am schlechtesten fanden wir den Drobig, in seiner gespielten Selbstherrlichkeit war er einfach nur sch.....! Aber da konnte man ja aufs Klo gehen und dort weiterhören. Sehen war ja nicht unbedingt nötig.
Aber insgesamt eine gute Veranstaltung, wo wie immer die Froschen den musikalischen Drive brachten.
Das Programm hätte locker auf die übliche Sendezeit bis 21:45 Uhr gekürzt werden können. Positiv: ich hab mir zum Glück die Euronen für den Konzileintritt gespart.
Warum der Beitrag "Barbier von Sevilla" Fassungslosigkeit erntete, kann ich aus Ihrem Artikel nicht nachvollziehen. Klar, es war etwas was ganz Anderes, mir pesönlich hat es nicht so gefallen, aber warum soll das Fassungslosigkeit auslösen?
Hier kompakt meine Tops u. Flops:
Top:
- Alfred Heizmann (Einzelauftritt u. Duett)
- Norbert Heizmann, Claudia Zähringer
- Tobias Bücklein
- Der Arzt
- Abschluss
Flop:
- Bauchredner (ich mag ihn sehr, aber dieselbe Nummer kannte ich schon von einem anderen TV-Auftritt)
- Textunsicherheiten
- keine Guggemusik
Dass der Bau der Brücke aufs Korn genommen wird, das war dem Baubürgermeister ja wohl schon vor dem Abend klar. Ich fand die Kritik auch nicht überzogen oder beleidigend, sondern genau richtig. Wieso hätte er den Saal verlassen sollen? Die enorme Geldverschwenung bei diesem Projekt ist Fakt und hat uns Konstanzer im letzten Jahr schwer auf den Magen geschlagen.
Loben sollte man auch noch den neuen Moderator, der Abend hat dadurch viel Schwung gewonnen.
Ich wünsche allen eine schöne Fasnet!
so ein Quatsch...da war nichts überzogen...
Wer so einen Katastrophe zu verantworten hat, muß auch mit den konsequenzen leben...zumindest in der normalen Wirtschaft..Als Beamter hat man wohl "Narrenfreiheit", und in Konstanz sowieso..
Alles in allem eine schwungvolle, kurzweilige und lustige Sendung. Wenn ich die anderen Bewertungen so betrachte ist dies eine einhellige Meinung. Alleine die Froschenkapelle kam meiner Meinung in den anderen Bewertungen zu kurz. Wenn ich die musikalische Umrahmung der Sendung "Orden wider dem tierischen Ernst" vom Vortag als Maßstab anlege - und diese Sendung kam von der ARD und wurde bundesweit ausgestrahlt - dann war die Forschenkapelle um Klassen besser, im Vergleich spielten diese in einer ganz anderen Liga. Lust und Laune am musizieren kann eben nicht eingekauft werden.
Immerhin, mein Weg-Zapp-Finger hatte nicht so viel zu tun wie früher, aber heh, da geht noch was!
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