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Konstanz

Synagogen-Bau bleibt blockiert

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Der Bau einer Synagoge in Konstanz kommt nicht voran. Die Fläche in der Sigismundstraße liegt seit Jahren brach. Und die Gemeinde, die eigentlich für 3,1 Millionen Euro bauen wollte, steht jetzt auch noch ohne den Schutz des Dachverbands da.

Hier soll die neue Synagoge der jüdischen Gemeinde Konstanz entstehen: Das Grundstück am schmalen Ende der Sigismundstraße liegt seit Jahren brach.
Jörg-Peter Rau Bild:

Der geplante Neubau einer Synagoge im Herzen von Konstanz droht sich um Jahre zu verzögen. Grund ist ein letztinstanzliches Urteil, nach dem die Israelitische Kultusgemeinde den Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts verloren hat. Die Stadtverwaltung steht damit ohne einen von jüdischen Dachverbänden legitimierten Verhandlungspartner für ein zur Verfügung gestelltes Grundstück da. Da die Kultusgemeinde die ihr auferlegte Baupflicht nicht erfüllt hat, könnte das Areal in der Sigismundstraße zurückgefordert werden. OB Horst Frank hofft nach Angaben eines Sprechers aber auf eine gütliche Lösung. Nach früheren Planungen sollte das auf 3,1 Millionen Euro teure Gebäude im bereits Jahr 2004 eröffnet werden. (rau)

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