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03.08.2011  |  0 Kommentare

Konstanz Stütze für das Versorgungszentrum

Konstanz -  Mit einem großen Zuschuss stützt die Konstanzer Spitalstiftung als Trägerin das Medizinische Versorgungszentrum
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Konstanz (phz) Das Regierungspräsidium machte deutlich, dass es mit dem Verlust des Medizinischen Versorgungs-Zentrums (MVZ) so nicht weitergehen kann. Klinikums-Geschäftsführer Rainer Ott musste reagieren – und Versäumnisse aus der Vergangenheit aufarbeiten.

2009 betrug das Minus noch etwa 229 000 Euro, das Jahr zuvor waren es 181 000 Euro. Und auch im vergangenen Jahr stand anfangs ein Verlust von rund 164 000 Euro zu Buche. Damit das Vorsorgungszentrum aber eine bessere Zukunft vor sich hat, hat das Klinikum Konstanz mit einer Kapitaleinlage in Höhe von 775 000 Euro ausgeholfen. Somit hatte der zuständige Klinikums-Geschäftsführer Rainer Ott in der MVZ-Schlussrechnung einen Jahresüberschuss von 516 000 Euro stehen. Auch für dieses Jahr stand einst ein Verlust von fast 234 000 Euro im Wirtschaftsplan. Ein weiterer Zuschuss soll nun dem MVZ aus der Patsche helfen. 650 000 Euro soll die Spitalstiftung beisteuern, dafür erteilte der Gemeinderat jüngst grünes Licht. Die Stiftung wird das künftige Parkdeckeck Nord in ihre Bilanz übernehmen und dem Klinikum einen Gegenwert von voraussichtlich 1,54 Millionen Euro vergüten. Ein Teil davon soll das MVZ erhalten. Das bedeutet: Im geänderten Wirtschaftsplan für 2011 steht ein Jahresüberschuss von vermutlich 562 000 Euro.

Mit dem Vorschlag an den Gemeinderat, die finanzielle Situation des MVZ aufzumöbeln, hat Rainer Ott auf Versäumnisse in der Vergangenheit reagiert. Die Gesundheitseinrichtung sei einst ohne Eigenkapital ausgestattet gewesen und somit ohne monetäre Grundlage zur Weiterentwicklung. In den kommenden Jahren, prognostiziert Ott, werde das Medizinische Versorgungszentrum seine Kosten selbst erwirtschaften können. Damit das MVZ künftig bessere finanzielle und zinsgünstige Unterstützung erhalten kann, hat der Gemeinderat die Aufnahme in den Liqudiditätsverbund beschlossen. Damit hängt die Einrichtung künftig an einem von städtischen Gesellschaften gespeisten Darlehensfonds.

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