Konstanz Studie beleuchtet die Nachbarschaft

Mit einem Forschungsprojekt will die Uni Konstanz beleuchten, wie gut es um die Beziehungen zwischen Kreuzlingen und Konstanz steht.

Konstanz (phz) In einem groß angelegten Forschungsprojekt wird die Universität Konstanz die Beziehung zwischen Konstanzer und Kreuzlingern unter die Lupe nehmen. Ab kommender Woche befragen die Wissenschaftler 600 Schweizer und 900 Deutsche.

Aus der Vogelperspektive betrachtet wirken die zwei Städte wie eine Kommune, doch an der Grenze ändern sich die Mentalitäten. Mit ihrer Forschungsarbeit wollen die Universitätsmitarbeiter herausfiltern, wie nah sich die Menschen beider Seiten stehen. Unter anderem soll die Studie Grundlagen für die soziale Stadtentwicklungs- und Integrationspolitik liefern. Die Ergebnisse sollen den politischen Entscheidungsträgern in Kreuzlingen und Konstanz als Informationsquelle über sinnvolle grenzüberschreitende Kooperationen dienen, um effizienter auf die Fortentwicklung von städtebaulichen Planungen für die Infrastruktur sowie Freiräume eingehen zu können.

Das Forschungsprojekt läuft im Rahmen des Exzellenzclusters der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Kulturelle Grundlagen von Integration“. Die Befragung dauere bis Ende März, teilt die Pressestelle der Stadt Kreuzlingen mit. Im Juli ist laut Projektmitarbeiter Thomas Wöhler von der Uni mit ersten Resultaten zu rechnen.

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