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Konstanz Staader Hafenfest geht in die Verlängerung

15.08.2012
Konstanz -  Jetzt wird auf dem William-Graf-Platz vier Tage lang gefeiert. Eröffnung am Donnerstag um 17 Uhr.

„Der William-Graf-Platz ist einfach eine tolle Location“, finden Heinz-Josef Diestel (links) und Rainer Schmiederer (rechts), die ab Donnerstag zum dritten Mal mit weiteren Beteiligten das Staader Hafenfest präsentieren.  Bild: Aurelia Scherrer

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„Manchmal wird Mut belohnt“, findet Quaker-Wirt Rainer Schmiederer, der gemeinsam mit Heinz-Josef Diestel vom Staader Fährhaus federführend das Staader Hafenfest auf dem William-Graf-Platz veranstaltet. Vor drei Jahren erst fand die Premiere der Freiluftveranstaltung statt, die bereits im letzten Jahr auf enorme Resonanz stieß. Die Nachfrage war so groß, dass die Besucher an den Ständen Schlange stehen mussten.„Den Andrang am Freitag und Samstag konnten wir fast nicht bewältigen“, erinnert sich Rainer Schmiederer. „Deshalb verlängern wir das Fest in diesem Jahr um einen Tag und starten bereits am Donnerstag. Das macht einfach Sinn“, sagt Heinz-Josef Diestel. Er hofft, damit den Andrang etwas entzerren zu können.

Die Kinderkrankheiten bei der Festorganisation hätten sie jetzt im Griff, sagen die Hauptverantwortlichen. „Es gibt eben Tausend Dinge, die zu beachten sind. Es braucht eine gewisse Zeit, bis alles wirklich geregelt ist“, stellt Schmiederer fest. So habe man nicht nur die Anzahl „hochwertiger Toilettenwagen“ erhöht, sondern auch für mehr Bestuhlung gesorgt. „Damit haben wir auch die Kapazitätsgrenze erreicht; der Platz gibt nicht mehr her“, sagt Heinz-Josef Diestel.

In Sachen Bewirtung setzen die am Hafenfest Beteiligten auf Qualität. Schließlich sind es hauptsächlich die in Staad und Allmannsdorf ansässigen Gastronomiebetriebe, die für die Bewirtung sorgen. Mit von der Partie sind d'Quaker, Restaurant Schiff am See, Fischhaus am Fährehafen, Staader Fährhaus, Gästehaus Holzer und der Musikverein Allmannsdorf. „Man verdient sich keine goldene Nase“, stellt Heinz-Josef Diestel fest. Warum veranstalten sie dennoch das Fest? „Aus Patriotismus zu unserem Stadtteil“, sagt Rainer Schmiederer sofort. Er sieht das Hafenfest als Nachbarschaftsfest und als kleines Dankeschön an die Stammgäste der Restaurants. Vor allem „ist das hier eine supertolle Location“, schwärmt Heinz-Josef Diestel. Auf dem neu gestalteten William-Graf-Platz, der jetzt Aufenthaltsqualität vorzuweisen hat, müsse einfach etwas stattfinden.

„Es ist einer der schönsten Plätze“, findet auch Sven Holzer vom gleichnamigen Gästehaus. „Ich finde es schön, dass die angrenzenden Hotels, Gaststätten und Unternehmen sich hier präsentieren können.“ Vor allem könne mit der Veranstaltung deutlich gemacht werden, dass der Stadtteil Staad mehr sei als eine große Durchfahrmeile für Radler und Touristen. „Gerade aufgrund der Aufwertung des Platzes und des Hafens kann man hier wirklich schöne Stunden verbringen“, so Sven Holzer. Und die Beteiligten wollen im Rahmen des Hafenfestes auch ihre Qualitäten unter Beweis stellen, gerade was das kulinarische Angebot anbelangt. „Bei uns kommt nichts aus der Dose. Alles wird frisch produziert“, stellt Sven Holzer fest. „Das Angebot ist ausgefallener und sehr differenziert“, bestätigt Heinz-Josef Diestel und gibt gleich ein Beispiel: „Fisch steht selbstverständlich im Vordergrund“, sagt er mit Blick auf den Bodensee. „Aber auch Kaiserschmarrn gibt es – für die Süßen.“

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