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Konstanz (rin) Das Klinikum entwickelt sich zum grünen Haus. Es bläst weniger Schadstoffe in die Luft, spart beim Wasserverbrauch, geht sorgsamer mit Gefahrstoffen um und bietet der größten Mauersegler-Kolonie des Landkreises Konstanz Nistplätze. Dies geht aus dem aktuellen Umweltbericht der Spitalstiftung hervor.

Im Klinikum gehört der Umgang mit blutigen und radioaktiven Abfällen zum Alltag. Allein im Vincentiuskrankenhaus fallen jährlich 997 Kilogramm Blutbeutel und Organteile an, die infektiös sein können, und deshalb als Sondermüll entsorgt werden müssen. Die Klinik schult Mitarbeiter, um Fehler bei Entsorgungsfragen zu vermeiden. Die Schulung von Mitarbeitern über den korrekten Gebrauch von Desinfektionsmittel hat sich ausgezahlt. Der Verbrauch und damit die Ausgaben wurden seit 2003 um 16 000 Euro gesenkt, teilt das Klinikum mit. Es hat die alten chlorhaltigen Mittel durch solche mit Alkoholverbindungen ersetzt. Sie gelten als biologisch abbaubar und hautfreundlich.

Energie gespart
Die Sanierung des Klinikums mit dem Neubau eines Blockheizkraftwerks und der Installation einer großen Solaranlage zahlen sich für die Umwelt aus. Das Haus pustet nun 1600 Tonnen weniger Kohlendioxid in die Luft als in früheren Jahren, das ist ein Rückgang um 25 Prozent. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz verlieh dem Haus den Titel „Energie sparendes Krankenhaus“.

Begrünte Dächer, der Park mit den Bäumen um das Klinikum und Hausnischen bieten Tieren Lebensräume. In Nistkästen haben sich Turmfalken nieder gelassen, in Baumhöhlen und alten Dachgeschossen Fledermäuse sowie in den Jalousiekästen Mauersegler.

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