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Konstanz

Schwerer Unfall: Schuldfrage ungeklärt

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Die Konstanzer Polizei ist mit den Ermittlungen zum schweren Unfall am Bahnhofplatz einen Schritt weiter. Nach derzeitigem Erkenntnisstand war ein Wendemanöver eines zweiten Autos vorausgegangen.

Eine Spur der Verwüstung: Die Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs am Bahnhofplatz wird noch einige Zeit benötigen.
Hanser

Bei dem Unfall am Dienstagabend raste ein Mercedes in eine Menschenmenge, drei Personen wurden schwer verletzt (wir berichteten). Die Polizei verdächtigt den Fahrer, berauscht gewesen zu sein.

Noch am Dienstagabend war der Unfallhergang weitgehend offen. Klar war allerdings, dass der Mercedesfahrer aus Richtung Bodanstraße gekommen war, nach links auf den Gehweg vor das Hotel Halm fuhr und schlussendlich gegen einen Laternenmasten krachte. Vorausgegangen war, sagte Polizeisprecher Michael Aschenbrenner zum aktuellen Ermittlungsstand, folgende Situation: Der 25-jährige Mercedesfahrer steuerte in Richtung Konzilstraße. Am Bahnhof stand gleichzeitig ein Audi. Dessen Fahrer wollte verbotenerweise wenden, um auf die Spur in Richtung Bodanstraße zu kommen. Er muss den Mercedes wohl übersehen haben. Beide Fahrzeuge kollidierten seitlich. Der 25-jährige Mann im Mercedes hat daraufhin offensichtlich das Steuer nach links herumgerissen und geriet somit auf den Gehweg am Hotel Halm.

 

Zu diesem Zeitpunkt, gegen 20.15 Uhr, war die Stadt belebt. Zahlreiche Weihnachtsmarktbesucher befanden sich auf dem Heimweg und wurden Zeugen, wie der Mercedes auf die Menschenmenge auf dem Gehweg zuraste. Einige Passanten konnten sich gerade noch in Sicherheit bringen. Zwei Frauen und ein Mann schafften das nicht mehr. Der Mercedesfahrer erfasste sie und verletzte sie schwer, schilderte Michael Aschenbrenner. Die drei Opfer mussten im Klinikum behandelt werden. Lebensgefahr bestand jedoch nicht. Der 25-jährige Autofahrer wurde ebenfalls verletzt, allerdings nicht schwer, schilderte Aschenbrenner.

Der Polizeisprecher geht von einem Schaden von mehreren Tausend Euro aus. Bei seiner Irrfahrt hat der 25-Jährige etliche Dekorationsgegenstände zerstört, bevor er gegen den Laternenmast zwischen Hotel Halm und McDonald's krachte und zum Stehen kam. „Es besteht der dringende Verdacht, dass der 25-Jährige unter Drogeneinfluss stand“, erläutert die Polizei. Er musste auf richterliche Anordnung eine Blutprobe abgeben. Inwieweit die Drogen sein Fahr- und Reaktionsverhalten veränderten, muss noch geklärt werden.

Ein Sachverständiger wird den genauen Unfallhergang mit all seinen Einzelheiten rekonstruieren. Polizeisprecher Michael Aschenbrenner geht davon, dass ein Bericht nicht vor Januar vorliegen wird. Mindestens solange wird auch die Schuldfrage nicht eindeutig zu beantworten sein. Bei der Staatsanwaltschaft liegen laut Polizeisprecher Anzeigen gegen beide Autofahrer vor. (phz)

Hintergrund: Auto rast in Menge - drei Schwerverletzte
Irrfahrt auf Drogen: Fahrer wollte ausweichen

Fotogalerie zum Thema
Schwerer Unfall Bahnhofsplatz

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KOMMENTARE [14]
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szmtag
Für mich sieht

von s@ndm@n (191 Beiträge) 24.12.2009 08:36

das eher wie eine versuchte Flucht aus, als wie verändertes Reaktionsverhalten! Wer soviel Schaden anrichtet auf diese Entfernung muss schon richtig Gas geben.
In Hollywood schaffen die Helden das immer...

Den armen Opfern Gute Besserung und trotz allem Frohe Weihnachten.
szmtag
Selten schlecht geschrieben !

von swanson (13 Beiträge) 24.12.2009 13:51

Wer sich auch immer hinter (PHZ) versteckt, sollte nochmals über seinen/ihren Berufswunsch nachdenken.

Die Qualität des Artikels entspricht nicht mal dem Hauptschulniveau. (Wortwahl, Satzbau)
szmtag
Auch hier bitte ich

von Rechtsanwalt_G.T (10 Beiträge) 24.12.2009 14:34

die Staatsanwaltschaft um einen harten Durchgriff das solche situationen in deutschland nicht überhand nehmen.
Vielen Dank!
szmtag
Hey Leute,

von s.beni.m (1 Beiträge) 24.12.2009 18:03

Wenn ihr nicht genau wisst wie es zu dem Unfall gekommen ist, dann redet am besten nicht darüber. Den am Ende ensteht eine komplett andere Version daraus. Und damit verletzt ihr manche Menschen.

Die Polizei ermittelt noch und bald wird heraus kommen wie es wirklich dazu gekommen ist.

Ich wünsche den Verletzten eine Gute Besserung.

Der Bruder von (Fahrer des Mercedes)
szmtag
traurig ...

von N.A (2 Beiträge) 24.12.2009 22:22

trauriges deutschland!!!
müssen wir jetzt schon unfälle mit hollywoodstreifen vergleichen??? bildet euch eurer eigene meinung und lasst euch nicht von solchen zeitungsartikeln beeinflussen!!! erst wird über ein amok berichtet und jetzt über drogen... was soll man da noch glauben ??
hört endlich auf den fahrer zu beschuldigen, ja er war der auslöser der vielen verletzten aber es gehören immer noch 2 dazu!!!
Macht es den beteildigten nicht noch schlimmer mit sinnlosen kommentaren den noch weiss keiner von uns wie und warum es soweit kam!
Unfälle der art brauchen nun mal längerer zeit aufgekärt zuwerden....
gute besserung an alle betroffenen



szmtag
...

von gandalf (622 Beiträge) 24.12.2009 22:45

Im Pressebericht d. Polizei steht was von dringendem Verdacht unter Drogeneinfluss gefahren zu sein. Warum soll der SK das nicht schreiben dürfen?
Man muss den Unfall ja jetzt nicht verharmlosen, nur weil man den Fahrer kennt. (Denn es ist m.E. definitiv nicht normal, nach einer Kollision mit einem anderen Auto noch eine so verdammt weite Strecke auf dem Gehweg zurückzulegen.)
szmtag
@N.A

von s@ndm@n (191 Beiträge) 25.12.2009 09:58

das ist meine eigene Meinung! Amok habe ich nie geglaubt, Drogen sind vielleicht möglich (wobei Drogen auch Medikamente sein können, die nicht aus Sucht, sondern als Therapie genommen werden). Der Auslöser des Unfalls war definitiv auch der Audi-Fahrer, der dort verbotenerweise wenden wollte.
Aber wie gandalf auch schon schrieb: es ist definitiv nicht normal, daß man eine solch weite Strecke mit Hindernissen (Blumenkübel und leider auch Passanten) vom blossen Abprall an einem anderen Fahrzeug zurücklegt. Noch dazu in einem Winkel, der vom Abprallen bis zum Überfahren des Gehweges gezielt geändert werden musste.
Es gibt für Unfälle dieses Ausmasses so gut wie nie einen einzigen Schuldigen bzw. Auslöser, sondern in der Regel sind es Verkettungen von Geschehnissen.
szmtag
Ihr habt alle keine Ahnung!!!!!

von konschtanza (172 Beiträge) 25.12.2009 10:25

Es stand doch in der Zeitung!!!!!
Im Südkurier noch dazu!!!!!!!!!!!!!!!!
ES WAR DOCH EIN AMOK TERRORANSCHLAG !!!!!!!!!!!!
szmtag
Bevor nichts geklärt ist,

von subdiver (1 Beiträge) 25.12.2009 20:23

sollte man nicht urteilen, schon gar nicht wenn ein anderes Ereigniss vorausging. Was mich jedoch ebenfalls stuzig macht das man nach einem Unfall noch so eine Strecke zurücklegen kann.
Ich bin nur froh das ich schnell genug rennen konnte und mein 6,5 Monate alter Sohn seinen Dad noch gesund hat. Für die Verletzten eine rasche Genesung und allen ein Guten Rutsch ins neue Jahr auf das der Fall bald zu den Akten gelegt werden kann und sich alles Aufklärt.
szmtag
Wie wars denn nun wirklich

von knoep (11 Beiträge) 27.12.2009 00:11

an konschtanza, swanson: Mich nervt das langsam, dass hier ständig über den Südkurier gelästert wird. Ihr habt ja vielleicht recht, aber kann man nicht einfach beim Thema bleiben.

an s.beni.m: wenn Du der Bruder des Mercedesfahrers bist, dann schreib doch mal wie es wirklich war. Ich bin am "Tatort" an dem Abend vorbeigelaufen und ich konnte absolut nicht glauben, wie ein einigermassen normaler Mensch so eine lange Strecke auf dem Gehweg ungebremst fahren kann. Entweder der Typ ist extrem schnell gerast, war absolut high, war ein Amokfahrer oder konnte wirklich nichts dafür (z.B. Herzinfarkt, Schock, .....). Also bitte, wir warten auf Deine Version.
szmtag
@ knoep und wie es denn wirklich war?

von suedialf (457 Beiträge) 27.12.2009 08:49

Ja genau, das wäre aller Rätsel bzw. Spekulationen Lösung. Aber da wird sich @s.beni.m sicherlich sehr bedeckt halten. Was würde denn der Rechtsanwalt des Fahrers sagen, wenn der angebliche Bruder öffentlich verkündet, dass sein Mandant großen Unsinn gebaut hat? Da könnte er doch seine ganze Strategie mit "mein Mandant ist unschuldig" gleich zu den Akten legen. Deshalb werden wir hier erst mal gar nichts mehr hören, sondern dürfen auf die Gerichtsverhandlung in ca. einem Jahr gespannt sein. Hier werden dann die Gutachter zu Wort kommen und das ist vielmals viel mehr wert, als ein Wort aus dem Mund eines Angeklagten!
szmtag
was soll den das ...

von N.A (2 Beiträge) 27.12.2009 12:57

ich frage mich gerade warum der bruder, sich hier fremden gegenüber rechtferigen soll ???
wenn meine schwester ein unfall der art hätte wäre ich die letzte die leuten wie euch irgendwas erzählen würde! Was ist den los ??? habt ihr alle nix besseres zun anstatt auf storys zu warten!?!
ich kenn weder den fahrer noch die verletzten, dennoch werd ich sauer darüber was einge von hier ablassen !!!!
szmtag
So war es

von unbekannt 28.12.2009 18:44

Wer vor Ort war, wird gesehen haben, dass dieses angebliche Wendemanöver gar nicht statt fand. Der Audi stand immer noch korrekt in Fahrtrichtung Konzil, mit leicht demolierter linker Seite.
Der Amokfahrer wurde also nur seitlich touchiert und gab daraufhin im Drogenrausch wohl erst richtig Gas um auf dem Gehweg aufzuräumen.

Nach Zeugenaussagen viel der Amokfahrer schon in der Bodanstrasse durch Drängeln auf.
szmtag
Stop mit den Spekulationen

von badener56 (72 Beiträge) 28.12.2009 20:46

Fakt ist es gab zwei Fahrzeuge die sich touchiert haben. Fakt ist dass es Verletzte gab, denen ich auf diesem Wege eine gute Besserung und ein gesundes 2010 wünsche.

Dies wars dann aber auch schon ! Amokfahrt, Drogenfahrt, etc. alles noch nicht bewiesen. Also alles Spekulation. Ach bevor ich es vergesse ich kenne weder den Fahrer noch die Verletzten, die mir in diesem Falle am meisten Leid tun.
Ich warte ab bis die Polizei ihre Arbeit beendet hat und dann die Fakten klar stellt.

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