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Konstanz – Passend zum Konstanzer Wissenschaftssommer stellt der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) das Wasser in den Fokus einer Ausstellung mit dem Titel „Wasser – Mangel im Überfluss“. Max von Tilzer, ehemaliger Direktor des Limologischen Instituts der Universität, zeigt eindrucksvolle Bilder, die während seiner Forschungsreisen in aller Welt entstanden sind. Inhaltlich in vier Themenbereiche gegliedert, illustrieren diese Bilder die Faszination des Wassers als Lebensquell.

Der „Lebensspender Wasser“ droht mit „Dürren durch Klimawandel“, „Das schwindende Eis“ und „Steigende Meeresspiegel“, so die Titel der Tafeln, zu versiegen oder für Küstenregionen zum Fluch zu werden. So werden die Fotos mit kurzen Statements zu verschiedenen umweltpolitischen Themen kontrastiert.

Mangel im Überfluss – vom Wasser auf der Erde stehen dem Menschen nur drei Tausendstel als Trinkwasser zur Verfügung. Der Rest ist vor allem Salzwasser oder in Gletschern, an den Polen, im Grundwasser oder Permafrostboden fixiert. Das verfügbare Wasser ist weltweit sehr ungleich verteilt. Die ungleiche Wasserversorgung wird durch den Klimawandel verschärft. Die Ausstellung beleuchtet intensiv die globalen Auswirkungen von Wasserknappheit und nennt die Ursachen: Naturzerstörung, schlechte Bewässerungssysteme und das Konsumverhalten der Menschen in den Industrie- und Schwellenländern. Umstellen auf Ökostrom, Verzicht auf Erdbeeren im Februar oder Omas Spartipps: Jeder kann etwas für den Schutz des Wassers tun, dafür macht die Ausstellung zahlreiche Vorschläge.

Die Ausstellung ist bis zum 11. August im Palmenhaus beim BUND-Umweltschutzzentrum am Hussenstein 12 zu sehen. Sie steht anschließend anderen Gruppen im Landesverband zur Verfügung.

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