Konstanz – „Sicherheit hat für uns oberste Priorität“, erklärte Polizeisprecher Michael Aschenbrenner gegenüber dem SÜDKURIER am Montag. Erst recht nach den Ereignissen im belgischen Hasselt bei dem Festival Pukkelpop. Nach dem ein heftiges Gewitter über dem Gelände getobt hatte, waren Bühnenaufbauten teilweise eingestürzt. Fünf Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben.
Eine Konsequenz für die Konstanzer Veranstalter: Das seit Jahren bewährte Sicherheitskonzept im Bodenseestadion wird erneut optimiert. Bereits vor den Ereignissen in Belgien hatte der Veranstalter entschieden, dass in diesem Jahr die Bühne in der Südkurve des Stadions stehen wird. Damit hatten die Veranstalter bei dem Konzert von Herbert Grönemeyer vor einigen Wochen gute Erfahrungen gemacht.
Die Polizei begrüßt diese Entscheidung. „Fluchtwege werden dadurch breiter und wir können noch besser agieren“, erklärte Polizeisprecher Aschenbrenner. Beim 26. Rock am See am kommenden Samstag, 27. August, stehen unter anderem die Bands Seeed, Editors, The Subways und Bonaparte auf der Bühne. Karten (58 Euro) gibt es unter anderem auch über die kostenlose SÜDKURIER-Telefonnummer 08 00/999 17 77.
Die Enttäuschung bei Festival-Fans ist groß: Rock am See wird 2013 nicht stattfinden. Laut Veranstalter konnte kein geeigneter Headliner für das Event im Konstanzer Bodenseestadion gefunden werden. Alle Hintergründe zu Rock am See gibt es in unserem Themenpaket.
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