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Konstanz Reine Machtfrage

16.03.2010
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Wer spielen will, findet einen Weg, ob er süchtig ist oder nicht. Der Glücksspielstaatsvertrag gibt in Zeiten der Liberalisierung von Märkten ein antiquiertes Reglement vor.Für den Bürger dürfte das Glücksspielwesen ohnehin wenig schlüssig sein.

Weshalb sind private Spielhallen erlaubt, private Sportwettenanbieter aber nicht? Weshalb ist staatliches Glücksspiel ungefährlicher, nur weil die Einrichtungen Suchtprävention betreiben? Bei Toto und Lotto achtet niemand darauf, wie viele Scheine ein Spieler abgibt.

Anstatt den privaten Wettanbietern das Leben schwer zu machen und diese vom öffentlichen in den möglicherweise illegalen Markt zu drängen, sollte der Staat auf diese zugehen. Nur ein gemeinsames Konzept verspricht mehr Erfolg. Aber dann müsste der Staat die Konkurrenz anerkennen und akzeptieren – und auf Einnahmen verzichten wollen.

Konstanz
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