Konstanz Regen vermiest Christopher-Street-Day
18.07.2009
Eigentlich hatte der Verein CSD Konstanz mit insgesamt etwa 10.000 Zuschauern und Teilnehmern gerechnet. Daraus ist aber nichts geworden.
Knapp 2.000 Zuschauer verfolgten den Umzug. Schon zu Beginn der Parade begann es stark zu regnen.
Die Homo- und Transsexuellen hielt das aber nicht ab, für mehr Toleranz gegenüber gleichgeschlechtlicher Sexualität zu werben.
Ein symbolisches Bild gab es an der Grenze: Lilo Wanders, Ralph Morgenstern und Stefan Baier überschritten gleichzeitig den Zollstrich bei lauter Europahymne aus den Boxen. Der Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank als Schirmherr des Christopher-Street-Day begleitete den Reigen auf dem anführenden Musikwagen.
Nach der Parade durch Kreuzlingen und Konstanz verlas Stefan Baier, Vorsitzender des CSD Konstanz, die Forderungen an die Politik: Mehr Akzeptanz, Gleichberechtigung bei Ehe und Adoption, neutrale Sexualpädagogik an Schulen. „Wir sind auf dem Weg, aber noch nicht am Ziel“, sagte er auf der Marktstätte.
Im Stadtgarten fand am Nachmittag ein Showprogramm mit Stars wie Lilo Wanders, Didi Knoblauch und Ralf Morgenstern statt - und nach anfänglich nass-kalter Witterung zeigte sich am späten Nachmittag doch noch die Sonne. Am Abend endete der CSD mit einer Party im Konzil.
Hintergrund: Schrille Parade ohne Grenzen
Beim CSD: Interview mit Lilo Wanders

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