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Konstanz (lün) Im Stadtteil Fürstenberg regt sich Widerstand gegen den Bau zweier Studentenwohnheime im Quartier Chérisy. Die neu gegründete Initiative „Schöne Chérisy“ kritisiert dabei vor allem die Art und Weise, wie der Bau geplant werden soll.

„Die Initiative befürchtet eine städtebauliche Kurzschlusshandlung mit massiver Verdichtung und Verbauung eines in mehr als 30 Jahren gewachsenen, beispielhaften sozialen Quartiers“, heißt es unter anderem in einer Erklärung. Die Sorgen drehen sich vor allem um das Verfahren.

Mittels eines so genannten vorhabenbezogenen Bebauungsplans soll der Bau realisiert werden. Für den Bauherrn ist das gut, weil das Verfahren beschleunigt wird. Für Anwohner bedeutet das in der Regel aber eher weniger Mitspracherecht. Rudy Haenel, Sprecher der Initiative, befürchtet zudem, dass am Ende gar kein studentisches Wohnen an dem Ort realisiert wird, sondern „teuer vermietbare oder gewinnbringend verkaufbare Wohnungen für Singles oder ältere Ehepaare“ entstehen. Das vertrage sich aber nicht mit der gewachsenen Mischnutzung im Quartier, erklärt Haenel. Die Befürchtungen der Initiative kann Roland Jerusalem, Leiter des Amtes für Stadtplanung und Umwelt, nicht nachvollziehen. „Wir haben bereits im vergangenen Dezember die Betroffenen über die Pläne informiert, alle Beteiligten konnten sich äußern. Das lief alles sehr transparent ab. Ich hatte auch den Eindruck, dass das die Anwohner so gesehen haben“, sagte Jerusalem. Insofern wundere er sich über die Gründung der Initiative.

Die Sorgen um eine mögliche Umnutzung der Wohnungen von studentischem zu ganz normalem Wohnen teilt er auch nicht. „Mindestens bei einem Vorhabenträger weiß ich, dass er langfristig dort studentisches Wohnen anbieten will“, so Jerusalem. Mitglieder der Initiative „Schöne Chérisy!“ sind Bewohner und Vertreter der Sozial-, Studenten- und Altenwohnungen und der kulturellen, sozialen und gewerblichen Einrichtungen auf dem Areal. Am Mittwoch, 16. November, 19 Uhr, veranstalten die Projektplaner eine Nachbarschaftsanhörung im Kulturladen, bei der sich Betroffene zum Bauprojekt äußern können.

Wiederlich
Die Logik ist Glass klar: Dagegen sein um ein Ausgleich zu bekommen… Am Best in Geld Form.
Es wäre zu schade,...
...wenn in 5 Jahren das Kultuprogramm in der Cherisy zurückgefahren werden müsste, weil sich gut ...
Wie asozial...
die Bewohner im Chérisy wehren sich dagegen, dass was für bezahlbaren Wohnraum in KN passiert!
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