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Konstanz Parken in Konstanz soll teurer werden

10.10.2012
Konstanz -  Der Haupt- und Finanzausschuss hat gestern dem fast 90.000-Euro schweren Paket zur Bewältigung der Verkehrsprobleme an Brückentagen und an den vier Adventssamstagen zugestimmt.
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In Konstanz einen Parkplatz zu finden, ist nicht nur an Samstagen schwer. Künftig soll das Parken auch noch teurer werden.  Bild: Archiv sk

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Der Haupt- und Finanzausschuss hat gestern dem fast 90.000-Euro schweren Paket zur Bewältigung der Verkehrsprobleme an Brückentagen und an den vier Adventssamstagen zugestimmt. Zum Paket gehören Pendelbusse von den Park-und-Ride-Plätzen und das Bewerben von Seehas und Stadtbussen. Ziel ist es, die Besucher mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt zu bringen. In einer Verkehrsleitzentrale werden die Informationen von Polizei, Bürgeramt, Stadtwerken und Verkehrsposten gebündelt. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Stadtmarketing eine ähnliche Aktion erfolgreich durchgeführt.

Besucher sollen auf Bus und Bahn umsteigen

Nach intensiver Debatte stimmten die Ausschussmitglieder für diesen Vorschlag der Verwaltung. Auf Antrag der Freien Grünen Liste wird zu den oben genannten Maßnahmen auch die Erhöhung der Parkgebühren für den Behelfsparkplatz auf Klein Venedig kommen. An besonders verkehrsreichen Tagen wird dieser Parkplatz für die Besucher geöffnet. Bislang zahlt man dort fünf Euro für den kompletten Tag. Die Mehrheit im Ausschuss war gestern Abend dafür, diesen Betrag auf zehn Euro anzuheben. Günter Beyer-Köhler (FGL) und Jürgen Wiedemann (UFG) sprachen sich zudem dafür aus, an besonders verkehrsreichen Tagen die Gebühren in den Parkhäusern um einen Euro zu erhöhen. „Damit könnte man die jetzt beschlossenen Maßnahmen zumindest zu einem Teil finanzieren“, erklärte Beyer-Köhler. Richtig neu ist die Idee nicht – die grüne OB-Kandidatin Sabine Seeliger hatte dies im Wahlkampf auch vorgeschlagen.

Die Debatte zeigte aber auch: So richtig zufrieden war keiner der Stadträte mit den jetzt gefunden Lösungen. „Wir bräuchten eine endgültige Lösung für das Problem und nicht immer diese Herumdokterei an dem Problem“, sagte Jürgen Faden (Freie Wähler). Auch Jürgen Wiedemann (UFG) nannte es „ein bisschen peinlich, dass wir immer wieder darüber diskutieren, aber nie eine richtige Lösung finden.“ OB Uli Burchardt stimmte beiden zu, dass die Situation unbefriedigend sei. Einig war sich das Gremium auch weitgehend darin, dass sich der Handel an den Kosten für die Maßnahmen beteiligen sollte: „In Zeiten, in denen das Geschäft brummt sind auch die Händler in der Pflicht, sich zu engagieren, die von dem Besucheransturm profitieren“, so FGL-Mann Beyer-Köhler.

Verkehr kommt wohl noch häufiger zum Erliegen

Wie groß der Ansturm tatsächlich sein wird, ist heute kaum vorherzusehen. Aber es sei wohl davon auszugehen, dass der Verkehr noch häufiger zum Erliegen kommen könnte, als 2011, meinte Gabriele Weiner (Freie Wähler). Denn: Die Sanierung der Laube beginne auch in diesen Tagen und wird sich ebenfalls über Wochen ziehen.

Kein Problem
Als Einkaufsstadt ist Konstanz ohnehin nicht attraktiv und als Autofahrer kann ich dahin fahren, ... mehr ...
Noch ein Grund mehr...
...Konstanz weiträumig zu umfahren! mehr ...
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