Oberbürgermeister Horst Frank ist der Energie-Genossenschaft „Energia Bodensee“ als 18. Mitglied privat beigetreten. Das teilte das städtische Pressebüro am Mittwoch mit. Frank seit der Energie-Genossenschaft als Privatperson beigetreten, heißt es weiter. Mit dem Erwerb von fünf Geschäftsteilen à 100 Euro unterstützt Frank die kürzlich gegründete Genossenschaft (der SÜDKURIER berichtete). Der Oberbürgermeister verweist in der Mitteilung darauf, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement bei der Realisierung nachhaltiger Energieversorgung vor Ort ist: „Die Stadt braucht Bürgerinitiativen, um die lokale Energiewende zu schaffen“.
Die Genossenschaft Energia Bodensee hat 16 Gründungsmitglieder und will Bürger aus dem ganzem Bodenseegebiet und über die Ländergrenzen hinweg ansprechen. Ziel der Genossenschaft ist die Förderung, Gewinnung und der Vertrieb erneuerbarer Energien. Hierfür sollen möglichst viele Genossen gefunden werden, die mitmachen. Konstanz als größte Stadt am Bodensee soll nach den Vorstellungen von Karl-Ulrich Schaible vom Vorstand der Energia Bodensee dabei eine Vorreiterrolle einnehmen: „Als Startprojekt wünsche ich mir ein Stadtprojekt in der Solarhauptstadt Konstanz“.
Trotz momentaner Schwierigkeiten, mit der die Solarindustrie aktuell zu kämpfen habe, sieht OB Frank gute Perspektiven für die Branche am Standort Konstanz: „Solartechnologie made in Germany ist weltweit führend. Mit den beiden Hochschulen und renommierter Forschung und Entwicklung vor Ort kann Konstanz zeigen, dass Nachhaltigkeit ökonomisch erfolgreich ist – und dies langfristig“, so der scheidende Oberbürgermeister.
