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Konstanz Neues Haus für die Elite

Die exzellente Forschung hat begonnen: Vom ersten Spatenstich bis zum Bezug des Exzellenzcluster-Gebäudes Y1 dauerte es nur etwas mehr als ein Jahr. Seit August arbeiten die 77 Mitarbeiter in ihren Büros im frisch eröffneten Gebäude. Knapp 1200 Quadratmeter ist es groß, 3,3 Millionen Euro teuer. Die Kosten trägt die Universität.

Finanzstaatssekretär Gundolf Fleischer, Uni-Rektor Gerhart von Graevenitz und Wissenschaftsstaatssekretär Dietrich Birk (von links) stoßen auf das neue Gebäude an, das in Rekordzeit auf dem Gießberg gebaut wurde. Bild: Hanser
Finanzstaatssekretär Gundolf Fleischer, Uni-Rektor Gerhart von Graevenitz und Wissenschaftsstaatssekretär Dietrich Birk (von links) stoßen auf das neue Gebäude an, das in Rekordzeit auf dem Gießberg gebaut wurde. Bild: Hanser | Bild: Hanser

Konstanz – Wer das Exzellenzcluster-Gebäude Y1 aus der Luft betrachtet, sieht eine sechs-fingrige Hand mit rot lackierten Fingernägeln, die sich über den Gießberg legt. Diesen Vergleich zog Bauleiter Thomas Steier vom Landesbetrieb Vermögen und Bau bei seiner Begrüßung. Zur offiziellen Eröffnung des Y-Gebäudes am Mittwoch waren neben den Mitarbeitern und Professoren auch die Landtagsabgeordneten Andreas Hoffmann (CDU) und Siegfried Lehmann (Grüne) sowie der Bundestagsabgeordnete Peter Friedrich (SPD) gekommen. Finanzstaatssekretär Gundolf Fleischer lobte die gute Zusammenarbeit zwischen der Universität und dem Land. „Vier Jahrzehnte nach der Idee von Ministerpräsident Kurt Georg Kiesinger wurde sie dem Anspruch der Gründungsväter mehr als gerecht“, sagte Fleischer. Gerhart von Graevenitz, der als Rektor der Uni maßgeblich daran beteiligt war, das Exzellenzcluster nach Konstanz zu holen, sagte: „Es ist für mich ein besonderer Freudentag, das neue Gebäude einzuweihen.“ Früher sei die Uni ein Geheimtipp gewesen, nun sei sie ein Tipp. „Wir sind eine der jüngsten und kleinsten Unis, aber eine der besten. Wir haben etwas zu bieten. Die Welt wartet auf uns.“

Wissenschaftsstaatssekretär Dietrich Birk bezeichnete die Uni als eine Eliteschmiede. Sie sei ein attraktives Zentrum für Nachwuchswissenschaftler aus der ganzen Welt. „Zwar ist Y ganz weit hinten im Alphabet, die Exzellenzinitiative ist aber ganz weit vorne“, sagte Birk. Oberbürgermeister Horst Frank freute sich, dass die Uni als einer der größten Arbeitgeber der Stadt in den schwierigen Zeiten des Stellenabbaus neue Arbeitsplätze schaffe. Der Leiter des Exzellenzclusters, Rudolf Schlögel, zeigte sich ergriffen von dem „Apparat, der dahinter steckt“. Es sei bezeichnend für die Uni, dass nichts über die Köpfe hinweg entschlossen werde. Schlögel versprach sich zu bemühen, das Vertrauen nicht zu enttäuschen und durch die wissenschaftlichen Ergebnisse eine Verlängerung der Exzellenzinitiative zu bekommen. Die Zuhörer sahen noch einen Dokumentarfilm von Campus TV mit dem Titel „So schnell bauen wir“: Das Gebäude im Zeitraffer vom Baubeginn bis zur Fertigstellung.

Zum Abschluss gab es noch eine Überraschung: Neben dem dreigeschossigen Neubau wurden die Redner zum ersten Spatenstich für das neue Gebäude Y2 eingeladen. Y1 ist das erste in Baden-Württemberg eröffnete Forschungsgebäude im Rahmen der Exzellenzinitiative, das zweite bundesweit.

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