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Konstanz Neue Rheinbrücke: Bilanz ein Jahr nach tödlichem Unfall

16.04.2009
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Inzwischen ist es ein Jahr her, dass fünf junge Schweizer mit ihrem Auto von der Neuen Rheinbrücke stürzten. Da sie sich immer noch nicht erinnern, ist der Fall noch nicht abgeschlossen.

Ein Jahr nach dem letzten tödlichen Unfall an der Neuen Rheinbrücke sind noch einige Fragen offen: Haben die fünf jungen Schweizer Alkohol getrunken, bevor sie zur Disko Dance Palace fuhren? Wie hat sich der Unfall vom 21. März 2008 genau zugetragen? Hätte eine Leitplanke den tödlichen Ausgang verhindert? Die Staatsanwaltschaft Konstanz geht davon aus, dass überhöhte Geschwindigkeit die Ursache war. „Die genaue Geschwindigkeit ist im Nachhinein sehr schwer festzustellen“, sagt Oberstaatsanwalt Christoph Hettenbach. Doch der zuständige Gutachter vermutet, dass der damals 18-jährige Fahrer zwischen 80 und 100 Stundenkilometern fuhr. Auf der Brücke ist Tempo 60 erlaubt, auf der Abfahrt bei der Unfallstelle sogar nur 50.

Alkohol oder Drogen waren damals beim Fahrer nicht nachweisbar. „Der 18-Jährige wurde so schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, dass keine Blutprobe mehr genommen werden konnte“, so Hettenbach. Verkehrsingenieur Egbert Held vom Straßenbauamt im Landkreis Konstanz spricht allerdings von „Fehlverhalten“. „Ein durchschnittlicher Autofahrer hat in dieser Kurve keine Probleme“, sagt er.


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