Ein Jahr nach dem letzten tödlichen Unfall an der Neuen Rheinbrücke sind noch einige Fragen offen: Haben die fünf jungen Schweizer Alkohol getrunken, bevor sie zur Disko Dance Palace fuhren? Wie hat sich der Unfall vom 21. März 2008 genau zugetragen? Hätte eine Leitplanke den tödlichen Ausgang verhindert? Die Staatsanwaltschaft Konstanz geht davon aus, dass überhöhte Geschwindigkeit die Ursache war. „Die genaue Geschwindigkeit ist im Nachhinein sehr schwer festzustellen“, sagt Oberstaatsanwalt Christoph Hettenbach. Doch der zuständige Gutachter vermutet, dass der damals 18-jährige Fahrer zwischen 80 und 100 Stundenkilometern fuhr. Auf der Brücke ist Tempo 60 erlaubt, auf der Abfahrt bei der Unfallstelle sogar nur 50.
