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Konstanz Minister verspricht Hilfe

19.01.2008
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Der baden-württembergische Staatsminister Willi Stächele (CDU) will Konstanz bei Bau und Umbau seiner Tagungsstätten unterstützen. Nach einem Gespräch mit der Rathausspitze sagte er, das Land halte nach wie vor am geplanten Casino-Umzug auf das Areal Klein Venedig fest. Auch für den Umbau des Konzils stelle er Geld in Aussicht.

Konstanz - Ein langer Wunschzettel war es, den OB Horst Frank und seine Dezernenten Kurt Werner und Claus Boldt dem Gast aus Stuttgart mitgaben. In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Andreas Hoffmann (CDU) habe man die wichtigsten Fragen der kommenden Jahre angesprochen, berichteten die an der Runde Beteiligten. Neben der Westtangente und der Bundesstraße 33 sei es vor allem um die Themen Konzert- und Kongresshaus und Konzil-Umbau gegangen, so der OB. Stächele, der in der täglichen Arbeit auch Stellvertreter des Ministerpräsidenten ist, sagte: "Ich habe den Eindruck, dass Konstanz eine Stadt ist, in der viel bewegt wird."

Trotz der zurückgehenden Einnahmen stehe die Zusage, dass das Casino in einem neuen Konzert- und Kongresshaus als solventer Mieter zur Verfügung stehe, bekräftigte Stächele entsprechende Vereinbarungen. Dazu ergänzte Hoffmann, das Land könne beim Bau auch mit einem Sanierungsprogramm für die an Altlasten reiche aufgeschüttete Fläche helfen. Direkte Bauzuschüsse könne er aber nicht zusagen. Deutlicher war Stächele zum Thema Konzil-Umbau: Das Haus soll für mindestens neun Millionen für Ausstellungen hergerichtet werden. "2014 wird alle Welt auf Konstanz schauen", sagte Stächele, "und das Land wird dieses Jubiläum mit Stolz begleiten."


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